Sonntag, 5. April 2020

Psalmsonntag

Gedanken:
Unausweichlich geht es für Jesus mit dem Einzug in Jerusalem zur letzten Etappe seiner irdischen Pilgerschaft. Sie ist geprägt von Extremen: Königliche Souveränität auf der einen und schmählichster Verbrechertod am Kreuz auf der anderen Seite bilden den Spannungsbogen, unter dem sich Jesu Leben in dieser Woche abspielt. Er ist mit seinen Jüngern auf dem Weg zum Osterfest nach Jerusalem. Trotz seines Scheiterns am Kreuz hält der Herr die Fäden in der Hand. Den Jüngern bleibt der tiefere Sinn von Jesu Weg verschlossen, sie führen lediglich ihren Auftrag aus, ahnen nicht, dass das Ende greifbar vor ihnen steht. In der kurzen Szene bleibt Jesus den Maßstäben seiner Verkündigung und der seiner Jünger treu: Er schickt sie zu zweit vor sich her, denn nur mit einem anderen Menschen an der Seite kann ich richtig Zeugnis für das Wort Gottes ablegen.
Sr. M. Ancilla Ernstberger, Augustiner Chorfrau

Gebet:
Gib uns den Mut, mit dir zu gehen, nicht nur, weil es die anderen tun, sondern weil es uns selbst etwas bedeutet, weil dein Wort uns erreicht hat.

Ja, Jesus hatte alles in der Hand, er wusste was ihn erwartet. Er hätte alles abwenden können, aber seine Liebe und gehorsam waren stärker.

Jesus, dich will begleiten und bei dir sein. Amen

Jesus segne und behüte euch +++


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