Dienstag, 31. Dezember 2019

Buch des Lebens

Gedanken:
Gott selbst schreibt seinen Namen in unsere Zeit und unsere Geschichte ein, um unseren Namen einzuschreiben in das Buch des Lebens.
Reinhard Lettmann, Bischof von MĂŒnster

Gebet:
Du, Gott, bist uns nicht fern. Aus deiner Hand empfangen wir Zukunft. Sie wird nicht nur eine Theorie bleiben, sondern bestimmt unser Leben. Wir gehen nicht verloren. DafĂŒr danken wir.

Auch dein Name ist in dem Buch des Lebens und in seiner Hand verzeichnet. Es ist seine Liebe, die jeden Namen im Buch des Lebens eintrĂ€gt, doch ist es die Entscheidung eines jeden selbst ob er sich fĂŒr Gott entscheidet und somit dieses Geschenk annimmt. Lassen wir seinen Namen in unserem Leben wirken.

Vater, lass alle Menschen dich als ihren Gott erkennen. Amen

Jesus segne und schĂŒtze euch +++



Montag, 30. Dezember 2019

Vater

Gedanken:
FĂŒr Christen ist Gott nicht etwa nur ein höchstes Prinzip, irgendein absolutes Sein oder eine unpersönliche Schicksalsmacht, sondern jemand, zu dem man trotz seiner Unbegreiflichkeit „Du“ sagen kann.
Dr. Gerhard Feige, Bischof von Magdeburg

Gebet:
Wenn wir weitergeben, was wir gehört haben, wenn wir davon sprechen, was unser Leben ausmacht, dann hilf uns, das im Blick zu behalten, was gut und heilsam ist.

Gott ist nicht irgendeine Macht, er ist auch kein WĂŒnscheonkel, er ist unser VATER der uns erschaffen hat aus Liebe und zu dem wir eine persönliche Beziehung aufbauen können, dĂŒrfen und sollen auch wenn wir ihn nicht sehen, er ist unser Schöpfer der fĂŒr uns VATER sein will

Von ganzen Herzen will ich dir o Gott danken, das du fĂŒr uns Vater bist und sein willst. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Sonntag, 29. Dezember 2019

Oase

Gedanken:
Josef mit seiner Geradlinigkeit, seiner Offenheit fĂŒr Gottes Weisung, seinem entschlossenen, verantwortungsbewussten Handeln ist vorbildlich, und nicht nur fĂŒr FamilienvĂ€ter. Sein Dasein fĂŒr andere, manchmal im Hintergrund, wirkt heilsam. Taten wirken oft mehr als Worte. Maria ist bereit, Ja zu sagen zu Gottes Plan, auch wenn sie nicht alles versteht, aber in dem Vertrauen, dass Gott ihren Weg begleitet. Und was sie noch nicht begreifen kann, bewahrt sie im Herzen. Beide, Maria und Josef, begleiten und fördern das Wachsen des Kindes, das eigene Wege gehen wird. Wie Jesus in der Familie von Nazaret im Glauben gewachsen ist, so soll in der Gemeinde, in der Kirche, eine AtmosphĂ€re der Offenheit und der Freude geschaffen werden, damit alle, die Suchenden und Fragenden, die AnfĂ€nger im Glauben und diejenige, die lĂ€ngst in der Kirche beheimatet sind, geistiges Wachstum in ihr erleben. Der Mensch braucht eine Oase in der WĂŒste unserer Zeit, ein geistiges Zuhause.
P. J. Alois GĂłmez de Segura

Gebet:
In deine HĂ€nde, großer Gott, befehlen wir heute die Kinder der Erde, die bedrohten und die satten. Schenke du ihnen deine Gnade und lehre sie, an deinem Reich mitzubauen.

Jede Tat, auch wenn sie im Hintergrund ist, z.b. Ein stilles Gebet fĂŒr jemand, bleibt nicht ungesehen von Gott. Vertrauen wir wie Maria, sind wir offen fĂŒr Gottes Gnade wie Josef, lieben wir wie Jesus, dann haben wir immer eine Oase

Jesus, lass mich offen vertrauen und lieben. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Samstag, 28. Dezember 2019

In seiner Hand

Gedanken:
Durch Stern und Krippe, Kreuz und Taube, durch Fels und Wolke, Brot und Wein dringt unaufhörlich unser Glaube nur tiefer in dein Wort hinein. Kein Jahr von unserer Zeit verflieht, das dich nicht kommen sieht.
Jochen Klepper, Dichter

Gebet:
Christus, Herr der Welt, Licht unseres Lebens, nimm die Dunkelheit von uns, die sich manchmal am Ende des Jahres auf die Seele legt. Lass uns voll Dankbarkeit auf all das sehen, was uns in diesem Jahr gelungen ist, und alles andere vertrauensvoll in deine HĂ€nde legen.

Kein Jahr vergeht ohne das Gott schon weiss was kommt. Öffnen wir auch im neuen Jahr unser Herz mehr und mehr fĂŒr seine Liebe, damit unser Glaube und unser Vertrauen das ER alles in den HĂ€nden hat gestĂ€rkt wird

Vater, stÀrke meinen Glauben das du alles in den HÀnden hÀltst und in Freud und Leid mich nie alleine lÀsst. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Freitag, 27. Dezember 2019

Erinnerung an Weihnacht

 Gedanken:
Wenn ich anfange, den Christbaum abzutakeln und den Weihnachtsschmuck wieder einzupacken, dann lasse ich immer einen Stern oder einen Engel draußen, hĂ€nge ihn in meiner Wohnung an eine Stelle, wo er mir immer wieder ins Auge fĂ€llt. Er macht mich dann zwischendurch aufmerksam fĂŒr die weihnachtlichen Momente im Leben, die dann nicht nur eine Stimmung wachrufen, sondern Hoffnung, Freude und Vertrauen in Gott und das Leben erneuern.
Dietmar Röttger, Propst

Gebet:
Herr, lass das Böse geringer werden und das Gute umso krĂ€ftiger sein. Lass die Traurigkeit schwinden und Freude um sich greifen. Überliefert

Erinnern auch wir uns unterm Jahr auch immer wieder daran das Gott fĂŒr uns Mensch wurde, ein kleines unschuldiges Kind uns den Frieden in unseren Herzen schenken will und das spĂ€ter sein Leben fĂŒr dich hingibt am Kreuz. Kreuz und Krippe sind nah beieinander aber Jesus ist und bleibt Sieger, ob als Kind oder gekreuzigt

Jesus, lass mich nie vergessen das du geboren wurdest, fĂŒr mich. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++





Donnerstag, 26. Dezember 2019

Im glauben wachsen

Gedanken:
Das Weihnachtsfest lĂ€dt uns ein, Jesus lieben zu lernen – und dann mit ihm zu gehen auf dem Weg durch die Welt. Wie Jesus als Mensch selbst grĂ¶ĂŸer geworden ist, ein Jugendlicher und dann ein Mann, so will auch der Glaube an ihn in uns wachsen und tiefer und fester werden. Damit wir immer fĂ€higer werden, ihn zu bekennen. In Wort und Tat: zum Beispiel, indem wir denen beistehen, die wirkliche Not leiden; oder solchen, die bei uns zu Hause sein wollen, weil sie fliehen mussten; die aber noch niemanden haben und von vielen abgelehnt werden; oder eben den Christen in den LĂ€ndern der Verfolgung. Ja, Christen werden verfolgt, aber Christen verfolgen nicht! Und wenn sie es tun, verraten sie ihren Herrn. Christen schenken Liebe und sind versöhnungsbereit, weil sie wie Stephanus vertrauen, dass der Himmel fĂŒr sie schon offen steht. Und weil sie andere in diesen Himmel mit hineinlieben wollen.
Stefan Oster SDB, Bischof von Passau

Gebet:
Herr und Gott, ich bin nicht wĂŒrdig, dass du eingehst unter mein Dach; aber du bist ein Freund der Menschen und willst in mir Wohnung nehmen.
Johannes Chrysostomus, Kirchenlehrer

Auch wir sind eingeladen im Glauben zu wachsen, versuchen wir jeden Tag neu in der Liebe zu leben wie Jesus, dann werden wir wachsen und fester werden

Jesus, hilf mir im glauben und liebe zu wachsen. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Mittwoch, 25. Dezember 2019

Liebe

Gedanken:
Weihnachten, ein unfassbares Geheimnis! Gott wird Mensch, einer von uns! Gott nimmt Menschengestalt an, stellt sich an die Seite der Menschen. […] Dass Gott Mensch wird, ist ein unfassbares Geheimnis! Das erahnt man nur im Glauben, dass Gott in seinem Innersten, in seinem Wesen Liebe ist! Einen Gott, der im Tiefsten seines Wesens nicht Liebe ist, kann ich mir nicht vorstellen. Gott ist die Liebe! Das ist eine die Welt verwandelnde Botschaft! In der Menschwerdung Gottes wird das Menschsein gewĂŒrdigt. Jeder Mensch empfĂ€ngt darin eine WĂŒrde, die ihm kein anderer geben kann noch nehmen darf! Mit der Menschwerdung Gottes in Jesus wird er unser Bruder! Und wie der Sohn von seinem Vater geliebt wird, so ist auch jeder Mensch von Gott geliebt! Unfassbar! Du Mensch, du bist geliebt! Das ist nicht Vergangenheit, das ist jetzt, an diesem Weihnachtsfest spricht Gott dieses Wort zu Ihnen, liebe Schwestern und BrĂŒder! Ein unfassbares Geheimnis!
Heinrich Timmerevers, Bischof von Dresden-Meißen

Gebet:
Begegne uns heute mit deiner GĂŒte und Liebe, lass uns spĂŒren, wie groß und wunderbar das Geheimnis ist, das du uns anvertraust, wie schön wir vor dir sein dĂŒrfen, und hilf uns, so zu leben, dass sich dies in uns spiegelt.

Gottes Liebe ist inersrschöpflich, auch zu dir, egal was passiert. Danken wir Gott fĂŒr seine Menschwerdung und seiner unermesslichen Liebe fĂŒr uns

Danke Vater fĂŒr deine Liebe die zu jedem unerschöpflich ist. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++

Euch allen ein gnadenreiches und gesegnetes Weihnachtsfest


Dienstag, 24. Dezember 2019

Freut euch

Gedanken:
Was fĂŒr ein Anlass der Freude ĂŒber Gott, der uns in Jesus ganz nahe kommt, der uns nicht uns selbst ĂŒberlĂ€sst, ja der einer von uns wird, durch den gnadenlos behandelte Menschen Barmherzigkeit erfahren und an dem wir Gottes Barmherzigkeit live anschauen, ablesen, erleben und erlernen können. Diese Freude ĂŒber Gott, der so an uns handelt, gibt Kraft und Mut, selbst in der in Jesus Fleisch gewordenen Liebe Gottes zu uns Menschen so zu handeln, wie er an uns gehandelt hat.
Dr. Gebhard FĂŒrst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart

Gebet:
Leise werden wir an diesem Abend, barmherziger Gott, weil Wunder uns anrĂŒhrt. Noch einmal neu. Schenke es uns, dass diese Stille mit uns und in uns bleibt und das Leben trĂ€gt.

Nehemia 8,10 "....die Freude am HERRN ist eure StĂ€rke." Die Freude am Herrn gibt uns Kraft, Kraft anderen zu vergeben, Kraft barmherzig zu sein, StĂ€rke, um Erniedrigungen wegen unseres Glaubens  zu erdulden. Freuen wir uns von Herzen ĂŒber so viel Liebe von Gott das er selbst als Kind und Mensch auf unsere Erde kommt und uns seine Liebe, seinen Frieden und seine Freude bringt

Danke, das du als Mensch und Kind zu uns kommst, schenk uns deinen Frieden. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Montag, 23. Dezember 2019

Gutes im Menschen

Gedanken:
Das wĂ€re die Weihnachtskunst, die Weihnachten wirklich zur Weihnacht macht: Hinter der oft rauen Schale eines Menschen seinen weichen Kern entdecken. Hinter seinem protzigen Auftreten die ĂŒberspielte Unsicherheit. Hinter ihrem theatralischen Getue die Sehnsucht nach Anerkennung. Hinter der ĂŒbertriebenen Strenge die Sorge um den andern. Weihnachten ist ein Fest fĂŒr die Augen: fĂŒr Augen, die tiefer sehen, die dem anderen glauben, wie er wirklich sein möchte: menschlich und gut  – und das nicht nur an Weihnachten. 
Prof. Dr. Martin Ebner, Theologe

Gebet:
Schenke es uns, dass dieses Fest uns nicht ĂŒberfordert, das wir tiefer sehen und in unserer Sehnsucht dich selbst entdecken.

Oft hat ein bestimmtes Verhalten einen Hintergrund, oft ist es eine Angst verletzt zu werden. Öffnen wir unser Herz und sehen auch wir in den anderen das Gute, das gute das in seinem Herzen ist, z. B. GĂŒltigkeit. Auch Jesus sieht tiefer, er sieht hinter unsere Masken, er sieht unser Herz. Vor ihm ist nichts verborgen.

Danke Jesus, das du das gute in meinem Herzen siehst. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Sonntag, 22. Dezember 2019

2. Chance



Gedanken:
Wahre Gerechtigkeit stellt den anderen nicht bloß, sondern sucht einen Weg, der den anderen schĂŒtzt – um ihm eine zweite Chance zu geben. So handelt Josef gegenĂŒber Maria. Und wenn wir jetzt unsere Geschichte weiterlesen, erfahren wir, was passiert wĂ€re, hĂ€tte Josef sich ganz streng an die Vorschrift des Gesetzes gehalten (vgl. Dtn 22,20–22), hĂ€tte er sozusagen als 100 %, als strenger gesetzestreuer Fanatiker gehandelt: Maria wĂ€re gesteinigt worden. Josef wĂ€re groß dagestanden als der unschuldig wahre Fromme, der dafĂŒr sorgt, dass Fehltritte sofort bestraft werden. Und Jesus wĂ€re nie geboren worden. Aber – Gott bewahre! – so ist es nicht gekommen. Josef ist unscheinbar geblieben und hat still im Hintergrund gehandelt, nichts an die große Glocke gehĂ€ngt. Nichts dem Tratsch des sensationsgeilen Publikums und der HĂ€me der Leute ĂŒberlassen. Josef nimmt die schwangere Maria als seine Frau zu sich. Der eigentliche Held der Geschichte kommt nie groß in der Bibel heraus. Er ist immer nur in den ZwickmĂŒhlen des Lebens gefragt. Dann verschwindet sein Name wieder im Dunkel der Geschichte.
Prof. Dr. Martin Ebner, Theologe

Gebet:
Du birgst uns, Gott, bist die Mauer, die die Stadt unseres Lebens schĂŒtzt, das Dach, unter dem wir den Regen abwarten, der Mantel, der die KĂ€lte abhĂ€lt. Wir vertrauen uns dir an.

Geben auch wir allen immer eine zweite Chance, Jesus schenkt uns auch eine Chance, das aber unzÀhlige male. Verzeihen wir wie Josef und Jesus

Danke Jesus das du mir immer wieder eine neue Chance gibst. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++

Samstag, 21. Dezember 2019

Gerechtigkeit

Gedanken:
Advent: Ich lass das Dunkel nicht siegen, nicht die Hoffnungslosigkeit und nicht die Angst. Ich ĂŒberlasse denen, die Hass sĂ€en, nicht das Feld. Auch der Krieg wird nicht das letzte Wort sprechen. Ich riskiere einmal noch und einmal noch Vertrauen: Da ist Rettung. Da ist Hilfe. Da ist Gerechtigkeit fĂŒr jeden und jede. Auch fĂŒr mich.
BR

Gebet:
Du, Vater, trittst in unsere Mitte, ein Kind auf deinen Armen. Du, Kind, trittst in unsere Mitte und blickst uns an. Nicht am Rande nehmen wir dich wahr, sondern in der Mitte unseres Lebens, zwischen GlĂŒck und UnglĂŒck, zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen Mut und Mutlosigkeit, da begegnest du uns. Wir danken dir.

Vertrauen wir auf die Rettung, auf die einzige, auf Jesus Christus. Gott ist Gerechtigkeit und Frieden. Weder Hoffnungslosikeit, Verzweiflung oder Angst  können das letzte Wort sprechen, das letzte Wort hat Gott, das Wort des Friedens und der Gerechtigkeit.

Danke Jesus, das uns von deiner Geburt nichts abhalten kann. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Freitag, 20. Dezember 2019

Bereit

Gedanken:
Maria, Frau der Entscheidung, erleuchte unseren Verstand und unser Herz, damit wir dem Wort deines Sohnes Jesus ohne Zögern zu gehorchen wissen.
Papst Franziskus

Gebet:
Blicke du, o Königin des Friedens, voll ZĂ€rtlichkeit auf alle deine Kinder, die von Gewalt, Krieg und Verfolgungen niedergedrĂŒckt werden und auf der Suche nach einer brĂŒderlicheren Welt sind!
Papst Benedikt XVI.

Jesus, Maria und Josef waren Gott gehorsam. Gehorsam und ohne zögern auch wenn sie viel Leid erfahren haben, gaben sie ihr ja zu Gott und vertrauten seinem Wort, um die Menschen zu retten durch Jesus. Bitten wir die Muttergottes das auch wir unser Herz bereit machen fĂŒr SEIN JA.

Mutter, du hast Gott dein JA von Beginn an gegeben, hilf uns unser Herz zu öffnen und wie du fĂŒr Jesus zu bereiten. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Donnerstag, 19. Dezember 2019

Worte

Gedanken:
Wir haben etwas zu sagen, weil Gott uns etwas gesagt hat. Es ist nicht egal, was wir mitteilen, welche Worte wir im Munde fĂŒhren. Wir mĂŒssen wohl an vielen Stellen wieder neu zu sprechen lernen; allerdings eine andere Sprache, eine, die mit und ohne Worte uns berĂŒhrt, die ehrlich und klar ist, deren VerstĂ€ndnis uns glĂŒcklich macht.
 Thomas Steiger, Pfarrer

Gebet:
Lehre uns neu, zu singen wie Maria und Zacharias, wie Simeon und Mirjam. Gib uns frohe Melodien ins Herz und Worte, die ĂŒber unser Leben hinausreichen.

Wie schnell ist ein verletzendes Wort dahergesagt, ein böses Wort wenn wir verĂ€rgert sind. Psalm 71, 8: "Mein Mund ist erfĂŒllt von deinem Lobpreis, den ganzen Tag von deinem Glanz." Tragen wir diesen Lobpreis und Glanz zu den Menschen und bitten wir Gott das er eine Wache vor unseren Mund stellt.

Herr, lass mich dein Glanz und deine Liebe verkĂŒnden und bewahre mich von bösen Worten. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Mittwoch, 18. Dezember 2019

Licht

Gedanken:
Die Welt wĂ€re unertrĂ€glich, wenn Gott nur ein Licht hĂ€tte. Aber wir können uns trösten, er hat zwei Lichter. Eines, das in der Helligkeit des Tages den Weg weist, wenn Hoffnungen erfĂŒllt werden und alles uns wohlgesinnt ist. Und ein anderes, das uns durch die Dunkelheit der Nacht leitet, wenn wir niedergeschlagen sind und Schwermut und Hoffnungslosigkeit in uns erwachen.
Martin Luther King, Baptistenprediger, BĂŒrgerrechtler

Gebet:
Öffne unsere Augen, mach uns Mut! Lass uns an deine Hoffnung glauben!

"Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben." Joh. 8,12. Wer Jesus nachfolgt sieht auch im dunkelsten eck sein Licht, sein Licht das uns leuchtet und den Weg in die Hoffnung und Zuversicht weist.

Jesus, danke das du mir auch im dunkeln leuchtest. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Dienstag, 17. Dezember 2019

FĂŒr arme da sein

Gedanken:
Wir mĂŒssen uns einlassen auf einen Gott, der seinen Blick (und unseren Blick!) auf die Not der Menschen lenkt. […] Interesse an den Leidenden, auch denen außerhalb der eigenen Tore – das lĂ€sst […] etwas von jenem Gott erkennen, dessen Interesse an uns Menschen so weit ging, Mensch zu werden und das Schicksal der Menschen bis zur Neige auszukosten.
Stefan Heße, Erzbischof von Hamburg

Gebet:
Wir tragen vor dich, was uns niederdrĂŒckt und Angst macht, was das Leben schwer und unfriedlich werden lĂ€sst. Mach uns stark zu tragen, was auf unseren Schultern liegt. Lass uns nicht allein.

Schauen wir mit offenen Augen und Herzen auf die Not der Menschen. So viele brauchen unsere Hilfe. Oft laufen wir doch achtlos vorbei an obdachlosen die essen, einen heißen Tee, warme Kleidung oder Decken brauchen, nehmen wir trauernde und leidende doch mal in die Arme, hören ihnen einfach zu oder trösten sie, damit sie spĂŒren sie sind nicht alleine.

Jesus, öffne mein Herz und meine Augen fĂŒr die Not der Armen. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++



Montag, 16. Dezember 2019

Licht

Gedanken:
Das ist das Entscheidende am Licht, auch wenn es noch so klein ist: Es gibt keine Finsternis, die dadurch nicht hell wird. Genau das ist die Botschaft des Advents. In unsere Welt kommt ein Licht. Ein Licht, das WĂ€rme verbreitet und unsere Dunkelheit hell macht. Ein Licht, dass hell scheint, wo Finsternis sich ausbreitet.
Michael Martin, Oberkirchenrat

Gebet:
Wir warten auf dein Kommen, Herr. Voller Vorfreude hoffe wir auf dich und deine GĂŒte, die wir schon jetzt erleben, gerade in dieser Zeit. Lass uns offen werden fĂŒr alles, was du uns schenkst. Hilf uns, dass wir uns begegnen, wie es dieser Freude angemessen ist.

Wer Jesus im Herzen trÀgt hat immer ein Licht. Joh. 8,12: "... Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben." Mag es auch noch so dunkel sein in unserer Seele oder in unserem Herzen, mit Jesus an unserer Seite haben wir Licht, ein Licht das neue Hoffnung gibt und uns sagt du bist nie alleine, denn ich bin bei dir.

Jesus, danke das du mich nie im dunklen gehen lÀsst. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Sonntag, 15. Dezember 2019

Geschenk

Gedanken:
Das ist die Befreiung, die Jesus als Messias verheißt: die Befreiung von Hoffnungslosigkeit, von Sinnlosigkeit und Todesangst – hin zu einem erfĂŒllten Dasein, fĂŒr das es sich zu leben lohnt. Können wir dieser Verheißung glauben und unsere persönlichen, noch so gut gemeinten WĂŒnsche dieser Verheißung zuordnen? So mĂŒssen wir uns entscheiden, ob wir Jesus willkommen heißen – so wie er ist; mit dem, was er auch uns anbietet. Vielleicht ist die Befreiung, die er uns verheißt, etwas ganz anderes als die WĂŒnsche, die wir im Herzen tragen? NatĂŒrlich dĂŒrfen wir ihm unsere WĂŒnsche bringen. Und doch fordert er uns heraus, diese unsere WĂŒnsche und Vorstellungen hintanzustellen und unser Leben zu öffnen fĂŒr Jesus, wie er tatsĂ€chlich ist. Wenn uns das gelingt, dĂŒrfen wir uns auf Weihnachten freuen, ob uns WĂŒnsche erfĂŒllt werden oder nicht.
JĂŒrgen Schwarz, Pfarrer

Gebet:
Jesus, Retter, Heiland der Welt, so viele Namen finden wir fĂŒr dich und doch fasst keiner, was du fĂŒr uns bist. Wir gehen durch diese Tage und erhoffen uns, dass dein Segen mit uns geht.

In der Weihnachtszeit haben alle viele WĂŒnsche. Doch unser grĂ¶ĂŸter und innigster Wunsch sollte sein das Jesus neu in unsrem Herzen geboren wird, dann wird das Fest selbst zum grĂ¶ĂŸten Geschenk, zum Geschenk der Liebe und des Friedens.

Matth. 6,33: "Sucht aber zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit; dann wird euch alles andere dazugegeben." Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Samstag, 14. Dezember 2019

Mensch

Gedanken:
Die Menschenliebe Gottes ist uns erschienen. Sie ist erschienen, damit die unmenschliche Welt menschlicher werde, damit wir Mensch unter Menschen sind.
Franz Kamphaus, Bischof em. von Limburg

Gebet:
Du, Gott, hÀltst unsere Zeit in HÀnden. Und doch vertraust du sie uns an, dass wir sie klug nutzen, unser Leben nicht auf blanke TrÀume aufbauen, sondern auf Taten und Wahrheit.

Gott wurde aus Liebe zu uns Menschen selbst Mensch, um genau als den wie er uns erschaffen hat bei und unter uns zu sein, um uns den Weg zu ihm zu zeigen durch sein Vorbild, seiner Liebe und Barmherzigkeit. Schauen wir tÀglich neu auf Jesus

Danke Jesus, das du als Mensch gekommen bist. Amen

Jesus segne und schĂŒtze euch +++


Freitag, 13. Dezember 2019

Paradies

Gedanken:
Wir haben das Paradies verloren, aber den Himmel empfangen, darum ist der Gewinn grĂ¶ĂŸer als der Verlust.
Johannes Chrysostomus, Kirchenlehrer

Gebet:
Aus Liebe leben, das heißt, dich selbst bewahren, unerschaffenes Wort, Wort meines Gottes. Aus Liebe leben, das heißt, von deinem Leben leben, glorreicher König, Wonne der AuserwĂ€hlten.
ThérÚse von Lisieux OCD, Kirchenlehrerin

Jesus ist fĂŒr uns geboren und gestorben damit wir auf ewig das Paradies (wenn auch erst im Himmel) haben. Wenn wir die Schöpfung betrachten sehen wir die Schönheit und Liebe Gottes. Doch noch tausend mal schöner ist das Paradies das uns Gott eines Tages schenken wird.

Jesus, danke das du uns das Paradies schenkst das schöner ist als es wir uns je erhoffen und vorstellen können. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Donnerstag, 12. Dezember 2019

Reden mit Gott

Gedanken:
Sprich mit Gott von deinem Leben, von deinen PlĂ€nen, von deinen Sorgen, von deinen Freuden, von deinen BefĂŒrchtungen, von allem, was dich bewegt.
Alfons Maria von Liguori CSsR, OrdensgrĂŒnder

Gebet:
Vater, die Welt scheint fĂŒr vier Wochen den Atem anzuhalten. Lass uns die Gnade dieser besonderen Zeit nutzen. Schenke uns Stunden des Friedens und des Atemholens. Zeig uns dein Licht.

1. Petr. 5-7: "All eure Sorge werft auf ihn denn er sorgt fĂŒr euch." Oft reden wir viel zu wenig mit Gott und versuchen selbst Lösungen zu finden, dabei mĂŒssen wir Gott doch nur alles erzĂ€hlen, als unser Vater kĂŒmmert er sich um alles, scheint es auch manchmal nur so als ob es nicht so ist. ErzĂ€hlen wir Gott von allem, das fĂŒhrt uns auch nĂ€her zu ihm. Wer mit ihm redet betet gleichzeitig.

Alles möcht ich dir erzÀhlen, alle Sorgen die mich quÀlen, alle Zweifel, alle Fragen, möcht ich Vater zu dir tragen. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Mittwoch, 11. Dezember 2019

Treu auch im Alter

Gedanken:
Ich erfĂŒlle die Aufgabe, die du mir anvertraut hast. Solange du willst, will ich unter deiner Leitung meinen Dienst erfĂŒllen. Sicher, ein alter Mensch wĂŒnscht sich, von der MĂŒhe befreit zu werden. Doch mein Mut ist stĂ€rker als mein Alter. Doch auch wenn du nicht auf mein fortgeschrittenes Alter schaust, so ist dein Wille, Herr, fĂŒr mich das Beste. Du wirst selbst die bewahren, fĂŒr die ich Sorge trage.
Martin von Tours, Bischof von Tours

Gebet:
Schenke uns die wunderbare Gabe, beweglich zu bleiben, aufeinander zugehen zu können, offen zu sein fĂŒr die Menschen, denen wir begegnen.

Auch wenn unser Körper alt und gebrechlich wird, werden wir nicht mĂŒde Gott treu zu bleiben im dienen und Gebet. Gottes Gnade und Hand wird uns fĂŒhren und segnen und wenn wir nicht mehr können uns tragen, jetzt und wenn wir alt und grau sind, so wie er es seit Geburt an macht.

Vater, dir will ich treu bleiben auch wenn ich alt und grau bin. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Dienstag, 10. Dezember 2019

In Liebe

Gedanken:
Unser Miteinander, unsere Gemeinschaft des Glaubens soll so sein, dass andere vom Äußeren auf das Innere schließen können: Hier leben Menschen miteinander, die an den neuen Himmel und die neue Erde glauben und sich von dieser Hoffnung leiten lassen.
Dr. Robert Zollitsch, Erzbischof em. von Freiburg

Gebet:
Trost der ganzen Welt, wir warten auf dich. Komm du zu uns und singe mit uns Lieder der Freude.

Tragen wir als Christen Gott zu anderen Menschen durch die Liebe. Durch die Liebe zu Jesus wird sein Licht selbst aus unserem Herzen strahlen so das jeder die Freude und Liebe Jesu die durch uns hindurchscheint erkennt: da ist eine Welt der Liebe

Jesus, lass mich dein Licht zu den Menschen tragen. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Montag, 9. Dezember 2019

Maria EmpfÀngnis

Gedanken:
In der Menschwerdung Gottes, die durch Maria möglich wird, öffnet sich das verlorene Paradies. Der Mensch bekommt einen neuen Zugang zum Garten Gottes. Mittelalterliche Malereien stellen auf Bildern dar, was mit Worten schwer auszudrĂŒcken ist. Maria sitzt in einem Garten, das Kind auf ihrem Schoß. Im Garten blĂŒhen zahlreiche Blumen, die hinweisen auf das geschenkte Leben. Erdbeeren gibt es da, Veilchen und Anemonen, Lilien und Rosen. Manchmal weist ein Apfel hin auf die verbotene Frucht im Paradies. Indem Maria den Auftrag des Engels angenommen und ihr Ja-Wort gesprochen hat, wurde sie die neue Eva – die neue Mutter des Lebens. In der Geburt ihres Sohnes Jesus öffnet sich den Menschen die TĂŒr zum verlorenen Paradies, die TĂŒr zum Leben.
Ludger Schepers, Weihbischof in Essen

Gebet:
Du bist als Stern uns aufgegangen, von Anfang an als Glanz genaht. Und wir, von Dunkelheit umfangen, erblicken plötzlich einen Pfad. Dem Schein, der aus den Wolken brach, gingen wir sehnend nach.
Jochen Klepper, Dichter

Auch wenn viele Maria nicht anerkennen, Ohne Maria hĂ€tten wir Jesus nicht, ohne sie hĂ€tte Jesus nicht als "normaler Mensch" geboren werden können. Danken wir der Muttergottes das sie ihr JA zu Gott sprach. WĂ€re Jesus als fertiges Baby vor ihrer TĂŒre gestanden hĂ€tte wohl niemand geglaubt das es Gott selbst ist

Danke Jesus, das du als Mensch gekommen bist von EmpfÀngnis an. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Sonntag, 8. Dezember 2019

Versöhnung

Gedanken:
Nachdem Israel sich durch seine Untreue gegen Gott und Streit unter seinen StammesbrĂŒdern scheinbar endgĂŒltig in den Untergang gewirtschaftet hat, setzt Gott einen neuen Anfang. Der an seinem Stolz zugrunde gegangene Baum der Davidsdynastie erfĂ€hrt die alles erneuernde Kraft Gottes. Dem Bankrott menschlichen GrĂ¶ĂŸenwahns stellt Gott die Ankunft seines Sohnes als kleines Kind entgegen. Jesaja beschreibt die Herrschaft dieses Davidssprosses als Reich, in dem Friede vom Anfang der Schöpfung, paradiesischer Frieden herrscht. Im Kleinen sollen wir im Advent Zeugen der Hoffnung auf ein Reich des Friedens sein, indem wir uns gerade im Advent bemĂŒhen, in scheinbar unheilbar verfahrenen menschlichen Zwistigkeiten doch kleine Zeichen der Versöhnungsbereitschaft zu setzen.
Martin KĂŒrten, Pfarrer

Gebet:
Lass mich heute eine Kerze entzĂŒnden, Herr, die im Dunkel des Abends flackert. Lass mich damit zeigen, dass mein Vertrauen grĂ¶ĂŸer ist als meine Angst, grĂ¶ĂŸer als die Hoffnungslosigkeit und grĂ¶ĂŸer als alle Sorgen.

Gehen wir einen Schritt auf unsere Mitmenschen zu wo Vergebung notwendig ist, damit unser Herz im Frieden ist, damit Jesus auch in unsrem Herzen neu geboren wird.

Jesus, gib mir die Kraft zur Versöhnung. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch und einen gesegneten 2. Advent +++


Samstag, 7. Dezember 2019

Schafe

Aus dem hl. Ev. nach Mt. 9, 36:
"Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren mĂŒde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben."

Gebet:
Abgrund der Sehnsucht, unermessliche Hoffnung, gib uns die Freiheit, uns deiner Lebensfreude zu öffnen. Schenke uns Genuss fern der Gier und einen fröhlichen, gelassenen Blick auf unser Leben.

Wir alle sind mal erschöpft und mĂŒde vom Alltag, von Sorgen, Nöten, Problemen was uns belastet und brauchen jemand der uns aufrichtet, der uns zuhört. Der Hirt kĂŒmmert sich um seine Schafe und so kĂŒmmert sich Jesus auch um uns, scheuen wir nicht davor zu ihm zu kommen denn er ist bei Tag und Nacht fĂŒr seine Schafe da.

Jesus, danke das du bei Tag und bei Nacht deine Schafe weidest. Amen

Jesus segne und schĂŒtze euch +++


Freitag, 6. Dezember 2019

Advent


Gedanken:
Der Advent erinnert uns daran, dass Er gekommen ist, aber auch, dass Er kommen wird. Das Leben der GlĂ€ubigen ist in der Tat ein stĂ€ndiges und wachsames Warten auf Seine Wiederkunft. 
Papst Johannes Paul II.

Gebet:
Lass uns heiter werden und gelassen, wie mĂŒhsam der heutige Tag auch sei. Wir vertrauen, dass du uns fĂŒhrst.

Nutzen wir die Adventszeit  besonders um Gott zu danken das er sich so demĂŒtigte als Mensch auf diese Erde gekommen um uns zu erlösen, um bei uns als Mensch sein zu können um uns am Ende das ewige Leben zu schenken. Er kam und wird wieder kommen, weil er uns unendlich liebt. 

Danke Vater, das du als Mensch unter uns gekommen bist weil du uns ĂŒbermenschlich liebst. Amen 

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Donnerstag, 5. Dezember 2019

Demut

Gedanken:
Gott fĂŒhrt nicht alle denselben Weg. Und vielleicht steht gerade derjenige, der meint, er wandle ganz in der Tiefe, sehr hoch in den Augen Gottes.
Teresa von Ávila OCD

Gebet:
Herr, deinen Frieden wĂŒnschen wir uns in den Tagen des Advents. Dann spĂŒren wir besonders, wie weit wir davon entfernt sind. Schenke uns deinen Frieden und gib uns den Mut, uns dafĂŒr einzusetzen.

Lukas 18,14: "... Wer sich selbst erniedrigt wird erhöht werden." Entscheiden wir uns jeden Tag neu demĂŒtig zu sein. DemĂŒtig wie der Zöllner in Lukas 18,13: "... Herr sei mir SĂŒnder gnĂ€dig", demĂŒtig wie Jesus, der seinen JĂŒngern sogar die FĂŒsse wusch, denn wenn wir uns demĂŒtigen bekennen wir das wir Gottes Gnade brauchen.

Vater, gib meinem Herzen jeden Tag neu die Demut. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Mittwoch, 4. Dezember 2019

Miteinander

Gedanken:
Mit Adolph Kolping schauen wir auf unser Leben und unseren Glauben. Wie er wollen wir mit den Menschen auf dem Weg sein! Lassen wir uns in der breiten Vielfalt der Angebote und Möglichkeiten, die uns tĂ€glich begegnen, fĂŒr Christus und den Glauben begeistern? Im Kolpingwerk stehen wir fĂŒr erdverbundenen Glauben, fĂŒr vielfĂ€ltige Bildung, gelebte Gemeinschaft und Aktionen, fĂŒr ein generationsĂŒbergreifendes Miteinander von Frauen und MĂ€nnern.
Josef Holtkotte, BundesprÀses des Kolpingwerks

Gebet:
Guter Gott, hilf uns, die unterschiedlichen Lebenswege von Menschen zu (er)kennen, einen wirklichen geistlichen Standpunkt einzunehmen, ökumenische Akzente zu setzen und den Dialog der Religionen zu unterstĂŒtzen. Das ist mutiges Leben.
Josef Holtkotte, BundesprÀses des Kolpingwerks

Gehen wir mit unserem Vorbild voran Jesus  nachzufolgen. Lassen wir uns begeistern fĂŒr den Glauben, sein Wort und von guten Taten und Werken der Liebe und geben sie weiter. Ein gutes Miteinander zwischen Menschen und Jesus in der Mitte ist mehr wert wie tausend Worte.

Jesus, lass mich Vorbild sein fĂŒr andere, mit dir selbst unter uns. Amen

Jesus segne und behĂŒte euch +++



Dienstag, 3. Dezember 2019

Mit Liebe

Gedanken:
Die große Liebe in kĂŒhner Tat weiß an allen Dingen guten Rat. Die schöne Liebe, von großer Gewalt, verjĂŒngt die Seele, wird der Leib auch alt. Die liebreiche Liebe in offener Gabe vertilgt des bitteren Herzens Klage.
Mechthild von Magdeburg, Mystikerin

Gebet:
Du gibst mir Erkenntnis. In deinen Augen sehe ich die Schönheit meines Lebens neu, wird mir bewusst, wie reich ich schon beschenkt bin.

1. Kor. 16,14: "Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe." Machen wir alles was wir tun mit Liebe, denn ohne Liebe ist und wird jede Tat zu Eis. Gott ist die Liebe, und seine Liebe ist mit uns. Vereinen wir uns in allem was wir tun mit seiner Liebe.

Geliebter Vater, du bist die Liebe, hilf mir alles was ich tu mit deiner Liebe zu tun. Amen

Jesus segne und schĂŒtze euch +++



Montag, 2. Dezember 2019

Nie allein

Gedanken:
Es gibt sie, die Engel des Lichtes, Frauen, MĂ€nner und Kinder, die Segen bringen in das Dunkel und die NĂ€chte unserer Tage. – Wir wĂ€ren bedeutend Ă€rmer ohne sie.
Paul Weismantel, Seelsorger

Gebet:
ZĂŒnde ein Feuer in uns an, das WĂ€rme ausstrahlt, die nicht nur fĂŒr das eigene Leben reicht. Lass das Leben in uns pulsieren, sodass es nicht nur in uns selbst Bewegung gibt, sondern wir miteinander Neues gestalten.

Es gibt sie wahrhaft, unsre Schutzengel die immer bei uns sind, Freunde die fĂŒr uns da sind, Seelsorger die uns beistehen in Trauer und Nöten, die uns helfen den Blick auf Jesus zu richten. Danken wir Gott, das wir nie alleine sind.

Danke Jesus, das du uns Menschen schickst damit wir nicht alleine sind. Amen

Jesus segne und schĂŒtze euch +++


Sonntag, 1. Dezember 2019

Wiederkunft

Gedanken:
Wir haben nicht unbegrenzt Zeit. Wenn da einer ist, der auf deine GĂŒte wartet, auf ein Wort der Vergebung: Gib es ihm jetzt. Morgen kannst du es vielleicht nicht mehr. Wenn Menschen sich nach Gerechtigkeit sehnen, nach Frieden, nach Linderung ihrer Not, nach Heil: Schenke es ihnen jetzt. Morgen ist es vielleicht schon zu spĂ€t. „Denn jetzt ist das Heil uns nĂ€her als zu der Zeit, da wir glĂ€ubig wurden“, sagt Paulus weiter. Viele Menschen leben zu sehr aus dem Gestern oder im Morgen. „Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung“ (2 Kor 6,2; nach Jes  49,8). Jetzt möchte Gott durch uns Mensch werden – so wie damals in der „FĂŒlle der Zeiten“ (Gal  4,4). Jesus handelt jetzt: „Heute hat sich das Schriftwort erfĂŒllt“ (Lk 4,21). – Der Christ schöpft Hoffnung aus dem, was möglich sein wird; aber er schafft Heil durch das, was jetzt geschieht.
P. Stefan Siegel SJ

Gebet:
Du Vater des Lebens, lass unser Ziel Liebe sein. Eines Tages werden wir darin Ruhe finden. Bis dahin wollen wir tÀtig sein.

Danken wir Jesus das er fĂŒr uns in die Welt gekommen ist und, hoffentlich bald, wiederkommt um uns ein Leben im Frieden zu schenken

Jesus, danke das du eines Tages wiederkommst. Amen

Jesus segne und beschĂŒtze euch +++