Samstag, 7. Oktober 2017

Aufwachen

Gedanken:
Besinne dich, komm wieder zu dir. Wie du beim Aufwachen gesehen, dass es Träume waren, die dich beunruhigten, so sieh auch das, was dir im Wachen begegnete, nicht anders an.
Marc Aurel, Kaiser, Philosoph

Gebet:
Besinnung und Neubesinnung tut mir gut. Lass mich das entdecken, was ich heute brauche.

🤔🤔🤔🕊🕊🕊

Wie froh sind wir wenn wir einen schlechten Traum hatten und wir aufwachen. Manchmal gibt es auch im Leben beunruhigende Situationen, oder Situationen in denen wir Angst haben. Doch auch hier dürfen wir zu uns kommen und aufwachen und sagen Gott ist bei mir. Matthäus 28, 20: Siehe ich bin alle tage bei euch, bis an der welt ende

Danke Jesus, das du mich auch in der  Angst nie alleine lässt und mich immer wieder aufweckst. Amen

Jesus segne und schütze euch +++

Freitag, 6. Oktober 2017

Gottes Wort verkĂĽnden

Gedanken:
Diese Aussage Jesu lässt aufhorchen: Wir sind berufen, hier für Jesus auf Erden zu sprechen! Wir sind quasi seine akustischen Stellvertreter - wer uns hört, hört ihn. Christen sprechen für Jesus - aber sie können es nur durch ihn und aus seiner Kraft heraus tun.
Susanne Reddig

Gebet:
Schenke uns Menschen, die auf das hören, was wir zu sagen haben und schenke uns die richtigen Worte; Worte, aus denen du sprichst.

Jesus verkündete auf Erden das Wort unseres Vaters und schon damals wählte er Menschen in seine Nachfolge. Ich denke auch für die Jünger war es manchmal nicht leicht wenn sie deshalb angegriffen wurden. Doch durch die Kraft Jesu und des hl. Geistes den er aussandte, hielten sie durch und bekamen Mut und Kraft. So sendet er auch uns seinen Geist, Kraft und Mut sein Wort zu verkünden.

2. Thim. 1, 7-8: Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Schäme dich also nicht, dich zu unserem Herrn zu bekennen

Jesus segne und behĂĽte euch und erfĂĽlle euch mit seiner Kraft das Wort Gottes zu verkĂĽnden, als Stellvertreter Jesu +++

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Verwurzelt

Gedanken:
In Gott verwurzelt zu sein - das ist sicherlich eine der kürzesten Definitionen von Glauben: In Gott wurzeln, aus der Beziehung zu ihm leben, in ihm sein und in ihm bleiben.
Fr. Philipp J. Schmidbauer OPraem

Gebet:
Lass mich in Glück und Unglück treu zu dir stehen, im Glück demütig, im Unglück stark und ungebeugt. Nur was zu dir mich führt, soll meine Freude sein; nur was von dir mich trennt, soll mich betrüben.
Thomas von Aquin, Kirchenlehrer

So wie ein Baum verwurzelt ist mit der Erde, damit er nicht umfällt wenn du ihn anbläst und er wachsen und trinken kann, so sind wir mit Gott verwurzelt. Sehen wir uns als die Wurzel und Gott als das Wasser das unsere Wurzeln tränkt mit Liebe. Doch müssen auch wir für Nahrung sorgen damit wir nicht verdorren. Nahrung ist Liebe, Gebet und Gottes Wort.

Mein Vater, lass mich immer in und mit dir verwurzelt sein. Amen

Jesus segne und schütze euch +++

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Loslassen

Gedanken:
Das ist der schwerste Kampf: der gegen sich selbst. Zurücklassen, was nicht mehr gilt, woran nichts mehr zu ändern ist - und sich dann dem stellen, was jetzt zu tun ist. Du aber gehe hin ...
BR

Gebet:
Ich befehle alle die in deine Hände, Vater, die ich zurücklassen muss und die mich zurücklassen müssen. Birg uns alle in dir.

Legen wir alles was war und wir nicht mehr ändern können, die Vergangenheit, in Gottes Hände . Oft nicht einfach. Schauen wir nach vorne und gehen wir hin zu Gott der unser Herz und unsere Wunden heilen kann. Eines Tages wenn Gott uns zu sich heim holt brauchen wir nichts mehr, wir lassen alles zurück und bekommen dafür ewige Liebe, Wärme und Geborgenheit, irrsinnige Freude und tiefsten Frieden

Jesus, hilf mir alles was war an dich abzugeben und schenke mir deine Liebe und Heilung. Amen.

Jesus segne und behüte euch +++

Dienstag, 3. Oktober 2017

Entfernt und doch verbunden

Gedanken:
Zwei Gefangene in benachbarten Zellen verständigen sich gegenseitig durch Klopfzeichen gegen die Mauer zwischen ihren Zellen. Die Mauer ist das Trennende zwischen ihnen, aber sie ist es auch, die es ihnen erlaubt, miteinander zu verkehren. Das Gleiche gilt für Mensch und Gott. Jede Trennung ist eine Verbindung.
Simone Weil, Philosophin

Gebet:
Hilf uns, das Trennende zu überwinden. Führe uns zueinander und führe uns zu dir.

Zwischen Gott und dem Gefängnis gibt es einen Unterschied: Die Gefängnismauer ist sichtbar. Wenn wir mit dem Vater reden, klopfen wir auch an, nur nicht an eine Mauer sondern unsichtbar an seinem Herzen das nicht wie die Gefängnismauer getrennt ist sondern immer für uns und unsere Bitten und Dank offen steht. Wir sind scheinbar meilenweit von Gott im Himmel entfernt und doch ist er ganz nah, ganz eng mit uns verbunden.

Danke Vater, das du immer ganz eng mit mir verbunden bist. Amen

Jesus segne und behüte euch +++

Montag, 2. Oktober 2017

Warten

Gedanken
Niemand besitzt Gott so, dass er nicht mehr auf ihn warten müsste. Und doch kann niemand auf Gott warten, der nicht wüsste, dass Gott schon längst auf ihn gewartet hat.
Dietrich Bonhoeffer, Theologe und Widerstandskämpfer

Gebet
Herr, öffne meine Augen, damit ich deine Herrlichkeit bestaune und die Not der Menschen sehe. Herr, öffne meine Hände, damit ich die Fülle des Lebens fasse und reich bin im Geben.
Anton Rotzetter OFMCap, Autor

Gott wartet auf dich und deine Liebe schon auf Erden. Und Gott hat eine unglaubliche Geduld, wir rennen so oft davon vor ihm, und er wartet, auf deine Umkehr. Und doch ist Gott immer bei uns, während er geduldig wartet bis wir im Himmel sein Antlitz sehen dürfen wenn wir vor der größten und innigsten Liebe stehen.

Vater, danke das du immer so geduldig mit mir bist. Amen

Jesus segne und schütze euch +++

Sonntag, 1. Oktober 2017

Gut oder Böse

Gedanken
Es ist, als ob die beiden Söhne des heutigen Evangeliums in meinem Herzen miteinander kämpfen: Der höfliche Ja-Sager, der freundlich ist und lächelt, der nicht anecken, sondern mitschwimmen und in Ruhe gelassen werden will, der aber seinen Worten keine Taten folgen lässt, und der unwillige Nein-Sager, der unbequem auftritt und Zähne zeigt, der sich aber doch noch eines Besseren belehren lässt und sich solidarisch zeigt und zupackt. Welcher der beiden wird den Kampf um mein Herz gewinnen? Der höfliche Ja-Sager, dessen religiöse Praxis sich in Äußerlichkeiten und bloßer Pflichterfüllung erschöpft, in dessen Leben aber der Glaube keine große Gestaltungskraft hat, oder der Nein-Sager, der manchmal an Gott und dessen Güte zweifelt und sich am liebsten von ihm abwenden würde und der trotzdem weitersucht und sich den Kopf darüber zermürbt, was Christsein bedeutet und wie es heute gelebt werden kann. Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?
Prof. Dr. Martin Ebner, Theologe

Gebet
Gott, wir bitten dich für alle Menschen, die gegen ihren Willen zu Mitschwimmern werden, weil ihnen die Kraft zum Widerstand fehlt.

So dürfen auch wir uns fragen, ich mach es etwas verständlicher, welcher Seite schenken wir unser Herz: der guten oder der bösen. Hören wir auf die Stimme unseres Schutzengels

Vater, täglich möchte ich mich für das gute entscheiden. Amen

Euch allen einen gesegneten Sonntag +++