Samstag, 18. November 2017

Alles ist möglich

Gedanken:
Alles, was man Gott zuzutrauen wagt, das findet man auch wirklich in ihm und tausendmal mehr. Und wie der Mensch nie Gott lieb genug haben kann, so kann ihm der Mensch auch nie zu viel zutrauen.
Meister Eckhart, Mystiker

Gebet:
Sende uns Boten, Gott, deiner heilenden und helfenden Nähe. Sende deine Engel, um uns zu schützen. Lass sie unsere Wegbegleiter auf dem Pfad zum Ziel sein.

An die Größe Gottes kommt niemand ran. ER kann das unmögliche möglich machen wenn wir auf ihn und seine Größe vertrauen. Jeremia 32,17: Ach, Herr und GOTT! Siehe, du hast Himmel und Erde erschaffen durch deine große Kraft und deinen hoch erhobenen Arm. NICHTS IST DIR UNMÖGLICH!

Vater, dir vertraue ich das unmögliche an und vertraue darauf das du es möglich machen kannst und wirst. Amen

Jesus segne und behüte euch +++

Freitag, 17. November 2017

Frieden

Gedanken:
Wenn der Christ das Wort vom Frieden in den Mittelpunkt seines Lebens stellt, genießt er trotz aller Mühen den inneren Frieden, da er von der göttlichen Gegenwart an seiner Seite überzeugt ist.
Papst Benedikt XVI.

Gebet:
Lass meinen Geist so sehr in deinem Geist versinken bis auf den Grund in einem Nu, dass ich wahrhaftig in dir begraben und so ganz aus mir in die Einung mit dir getragen werde, dass mein Grab in dir niemand kennt als deine lebendige Liebe allein, die es versiegeln möge.
Gertrud von Helfta OCist, Mystikerin

Der Mittelpunkt des Friedens ist Jesus. Er bringt uns Heil, Erlösung und Frieden. Joh. 14, 27: "Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht." So dürfen wir Jesus allezeit an unserer Seite wissen, auch wenn tausend Pfeile uns treffen, Jesus ist Sieger.

Jesus, sei gerade im Streit uns mit deinem Frieden nahe. Amen

Jesus segne und behüte euch. Friede sei mit euch +++

Donnerstag, 16. November 2017

Vertrauen

Gedanken:
Jesus war durchdrungen von der Gewissheit, dass Gottes Herrschaft unmittelbar bevorsteht, dass Gott uns Menschen unvorstellbar nahe ist, so dass es sich um alles auf dieser Erde lohnt, auf diesen Gott, auf seine Gegenwart zu setzen und Vertrauen in die Zukunft zu gewinnen, in das Kommen des Reiches.
Dr. Karl-Heinz Wiesemann, Bischof von Speyer

Gebet:
Ja, Herr, unser Glaube ist klein, unser Glaube ist schwach, zerbrechlich, doch wir bieten ihn dir so dar, wie er ist, damit du ihn wachsen lassen mögest.
Papst Franziskus

Jesus war mit der Gewissheit erfüllt: ich kann dem Vater vertrauen. So wie Jesus dürfen auch wir mit der Gewissheit erfüllt sein das wir dem Vater vertrauen können. Vertrauen auf seine Liebe, Barmherzigkeit, dem Reich Gottes, vertrauen das er unsere Zukunft und uns fest in seinen väterlichen Händen hält.

Vater, danke das ich darauf vertrauen darf das du mich und mein Leben fest in deiner Hand hältst. Amen.

Jesus segne und behüte euch +++

Mittwoch, 15. November 2017

Ruhe in Gott

Gedanken:
Und ein Gott ist, ein heiliger Wille lebt, wie auch der menschliche wanke, hoch über der Zeit und dem Raume webt lebendig der höchste Gedanke, und ob alles in ewigem Wechsel kreist, es beharret im Wechsel ein ruhiger Geist.
Friedrich Schiller, Dichter

Gebet:
Was auch immer ich tue, nichts wird mich aus deiner Hand reißen. Ich singe, Herr, ich singe das Lied der Freude vor dir.

Psalm 131,3: "Ich bin zur Ruhe gekommen, mein Herz ist zufrieden und still. Wie ein kleines Kind in den Armen seiner Mutter, so ruhig und geborgen bin ich bei dir!" Bei uns Menschen ist Ruhe und Hektik oft im Wechsel. Bei Gott ist nur Ruhe und Geborgenheit. Zu ihm dürfen wir nicht nur dann kommen wenn wir Ruhe brauchen.

Meine Seele ist Stille in dir o mein Gott. Geborgen in deinem Arm  in der Hektik und Ruhe. Amen

Jesus segne und schütze euch +++

Dienstag, 14. November 2017

Abbild

Gedanken:
Die Natur hat Vollkommenheiten, um zu zeigen, dass sie das Abbild Gottes ist, und Mängel, um zu zeigen, dass sie nur das Abbild ist.
Blaise Pascal, Religionsphilosoph, Naturwissenschaftler

Gebet:
Sieh, woher unsere guten Werke kommen! Woher, wenn nicht aus dem Glauben, der in der Liebe wirksam ist? Wie aber könnten wir lieben, wenn wir nicht zuvor geliebt würden?
Augustinus, Bischof von Hippo, Kirchenvater

Gott hat die Natur erschaffen mit all ihren Schönheiten und Mängeln. Perfekt ist nur Gott und so haben Natur und Mensch auch Mängel. Beim Menschen können es z.b. die Schwächen sein und in der Natur z.B. die Wüste wo nichts Außer Sand ist und es kein Wasser gibt. All dies zeigt das es ein Abbild Gottes ist, denn nur unser Schöpfer ist perfekt, und nichts gibt es was besser ist.

Vater, danke für deine wunderschöne Schöpfung wo auch ein Blümchen mal ein Blättchen fehlt um nicht vollkommen zu sein. Amen

Jesus segne und behüte euch +++

Montag, 13. November 2017

Von gott getragen

Gedanken:
Groß ist der Mensch, der seinen Nächsten trägt in seiner ganzen Gebrechlichkeit, so wie er sich ja wünscht, von anderen getragen zu werden in seiner eigenen Schwäche.
Franz von Assisi, Ordensgründer

Gebet:
Gestalte deine Kirche, Herr, zu einem Ort der Freiheit, einem Ort der Wahrhaftigkeit und einem Ort, an dem Menschen zu sich und ihrem Tun stehen.

Unseren nächsten tragen können wir mit Liebe und Gebet. Vor Gott ist dieser Liebesdienst unendlich gross. Auch uns trägt Jesus in unseren Sorgen, Nöten und Leiden, weil er uns liebt und auch durch das Gebet anderer.

Danke Jesus, das du mich in meiner Not und Gebrechlichkeit ganz nah an deinem Herzen trägst. Amen

Jesus segne und beschütze dich +++

Sonntag, 12. November 2017

Wiederkunft Jesus

Gedanken:
Das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen spiegelt die Situation der Gemeinde wieder, in der die Bereitschaft nachgelassen hat, sich für die Wiederkehr des Herrn zu rüsten. Dass der Herr nicht bald kommt, kann zu einer lässigen Einstellung im Blick auf sein Kommen überhaupt führen. Man rechnet dann gar nicht mehr mit seiner baldigen Ankunft. Er scheint dann auch in der Geschichte dieser Welt keine Rolle mehr zu spielen. Die Gemeinden der Frühzeit haben mit diesem Problem der sogenannten „Parusieverzögerung“ hart gerungen. Die Antwort, die das Gleichnis gibt, ist klar: Die Parusie kommt vollkommen unvorhersehbar. Die Heilige Schrift verwendet dafür gerne das überlieferte Bild, dass der Herr wie der Dieb in der Nacht kommt (vgl. 1 Thess 5,4).
Kardinal Karl Lehmann, Bischof von Mainz

Gebet:
Herr unserer Zeit, jeder Tag wird von uns unterteilt in Stunden, Minuten, Sekunden - und doch wissen wir oft nicht, was die Stunde geschlagen hat. Hilf uns, wachsam zu sein und achtsam mit der Zeit umzugehen, die uns anvertraut ist.

Sind auch wir wachsam, leben wir jeden Tag so als ob er heute schon kommen würde, damit wir nicht überrascht werden wenn Jesus endlich wieder kommt und endlich alles gut wird.

Jesus, lass mich nicht schlafen wie die Jünger am Ölberg, sondern wachsam sein und jede Sekunde mit deiner Wiederkunft rechnen. Amen

Jesus segne und schütze euch +++