Freitag, 2. November 2018

Ewige Heimat

Gedanken:
Heimat haben / wo mein Name genannt wird / liebevoll / hoffnungsvoll / sehnsuchtsvoll / Wer von dort kommt / wird es mit mir nicht böse meinen.
BR

Gebet:
Wir warten auf dein Kommen, Herr, dass du uns begegnest von dem Ort her, an dem wir ganz zu Hause sind.

Ich freue mich schon riesig auf meine Heimat, auf meine Heimat im Paradies, die ewige Heimat bei meinem Schöpfer. Dort wird mein und auch dein Name genannt voll unendlicher Liebe. Dort ersetzt er dir alle Sehnsucht die du hattest auf Erden durch seine unwahrscheinliche Liebe zu dir, wenn er dich fest in seine Arme schließt. Das dĂŒrfen wir hoffen und auch tief und fest vertrauen, er meint es nur gut 

Vater, ich liebe dich, fĂŒhre mich allezeit auf dem Weg der in dein Paradies, in die ewige Heimat fĂŒhrt. Amen 


Jesus segne und schĂŒtze euch +++

Donnerstag, 1. November 2018

Allerheiligen

Gedanken:
Schon im 4. Jahrhundert ist ein eigener Festtag fĂŒr alle Heiligen bezeugt. In Irland wurde dieser Festtag auf den keltischen Neujahrstag, den 1. Nov. gelegt. Man wollte damit auch heidnisches Brauchtum gewissermaßen taufen, das heute noch im Halloween weiterlebt. Die Iren brachten diese Tradition in die USA und von dort aus ist sie eigentlich relativ spĂ€t auch nach D gekommen. Durch das schöne Fest Allerheiligen hĂ€lt die Kirche die frohe Hoffnung bewusst, dass es unendlich viele Christen gibt, die schon zur Vollendung gelangt sind, die uns durch ihr Beispiel ermutigen und auf deren FĂŒrsprache wir vertrauen können. Es ist eine große Ermutigung unseres christlichen Glaubens, dass wir die Menschen, die im Leben fĂŒr uns da waren, auch im Tod um ihre SolidaritĂ€t und FĂŒrsprache bitten dĂŒrfen.
Dr. Ulrich Neymeyr, Bischof von Erfurt

Gebet:
Wir danken dir fĂŒr die Menschen, die vor uns deinen Weg gegangen sind, die uns im Glauben bis heute begleiten und fĂŒr uns bitten, wenn unsere Worte versagen.

Danken wir Gott fĂŒr die vielen heiligen die uns Zeugnis mit ihrem Leben geben durften und jetzt bei Gott fĂŒr uns eintreten wenn wir sie bitten fĂŒr ein Anliegen uns zu unterstĂŒtzen

All ihr lieben heiligen, bittet und betet fĂŒr uns. Amen

Jesus segne und schĂŒtze euch +++

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Mit Jesus gehen

Gedanken:
Nimm an einem Tag wie diesen deinen Spazierstock in die Hand. Geh, Schritt fĂŒr Schritt. Und deine Sorgen fallen ab von dir, wie Nebel fĂ€llt. Der Himmel lacht in dein Herz, und Gottes Treue umhĂŒllt dich wie ein wĂ€rmender Mantel.

Gebet:
Mitten im Leben sind wir mit dem Tod umfangen. Wer ist’s, der uns Hilfe bringt, dass wir Gnad erlangen? Das bist du, Herr, allein. Heiliger Herr Gott, heiliger starker Gott, heiliger barmherziger Heiland, du ewiger Gott, lass uns nicht versinken in der Not des Todes.
Nach der Antiphon “Media vita in morte sumus“, 11. Jh.

Nehmen wir statt dem Spazierstock Jesus an die Hand. Mit ihm an unserer Seite werden alle unsere Sorgen leichter. Matth. 11,30: „Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht“ so wird das dunkel in unserem Herzen zu einem strahlenden Sonnenschein eingehĂŒllt im Mantel seiner Liebe. 

Jesus, erleuchte mein Herz mit deinem Sonnenschein, damit alles finstre weichet. Amen 


Jesus segne und behĂŒte euch +++

Dienstag, 30. Oktober 2018

PlÀne

Gedanken:
Haben wir den Mut, von den eigenen LebensentwĂŒrfen immer wieder auch Abschied zu nehmen und uns leiten zu lassen vom Geist Gottes. Denn der Traum von gestern ist die Hoffnung von heute und die RealitĂ€t von morgen.
Fritz KÀferböck-Stelzer

Gebet:
Gib uns den Mut zu vertrauen. Da ist nichts als ein unbedeutendes Korn, ein Same, ein Traum. Er fÀllt nicht ins Gewicht. Und doch, Herr, wird daraus ein Baum. Gib uns den Mut zu vertrauen, Gott.

Wie oft schmieden wir Menschen PlĂ€ne wie alles zu laufen hat, in Familie oder z.B. Karriere, ... Geben wir alle diese EntwĂŒrfe in Gottes HĂ€nde ab denn er hat und weiß die besseren PlĂ€ne. Lassen wir uns fĂŒhren und leitien vom hl. Geist der alles viel besser verwirklichen kann als wir 

Vater, dir gebe ich meine PlĂ€ne die besser sind als meine EntwĂŒrfe. Amen 

Jesus segne und behĂŒte euch +++


Montag, 29. Oktober 2018

Hoffnung

Gedanken:
Das ist nötig, die Kraft so zu investieren, dass sie der Zukunft dient. Das ist klug: freundlich sein, barmherzig, geduldig, vergebend. Das ist weise und wichtiger, als das moralisch Unantastbare. Daraus die Hoffnung fĂŒr das Miteinander morgen.
BR

Gebet:
Barmherziger Gott, wie schwer ist es, die Erwartungen loszulassen, freundlich zu sein. Wie schwer ist es, sich das Recht entgehen zu lassen. Aber so begegnest du uns. Hilf uns, so miteinander zu sein.

Freundlich, barmherzig, vergebend, geduldig, so lebte uns Jesus vor wie man Menschen liebt und so sollte auch unser miteinander ausschauen. So wird die Liebe zur Zukunft. Setzen wir unsere ganze Kraft auf Jesus der uns dabei helfen kann und wird 

Jesus, lass mich meine ganze Kraft in Liebe und vertrauen setzen. Amen 


Jesus segne und behĂŒte euch +++

Sonntag, 28. Oktober 2018

Blindheit

Gedanken:
“Körperliche“ Blindheit ist schlimm, aber ist “seelische“ Blindheit nicht schlimmer? Die Formen seelischer Erblindung bestimmen, wie wir unser ganzes Selbst erleben. Wie oft sehen Menschen ihren Alltag, ihr ganzes Leben nur unter einem einzigen Aspekt, und wie arm und beschrĂ€nkt sind sie dann. Jesus sagt zu BartimĂ€us: “Dein Glaube hat dir geholfen.“ Das sagt Jesus auch zu uns: “Dein Glaube kann dir die Augen öffnen.“ Unser Glaube kann uns wieder sehen lehren, dass wir ein einzigartiger Mensch sind, dass wir von Gott geliebt sind, egal wie viel Scheitern wir erleben mussten. Biblische Wundergeschichten können auch fĂŒr uns heute Zeichen von Hoffnung und Glauben sein.
Bernhard Linvers, Pfarrer

Gebet:
Schenke uns einen liebevollen Blick fĂŒr den anderen, ein Sehen des Herzens, das uns beide befreit.

Bitten wir Gott das auch er uns sehend macht und uns unsere Augen öffnet fĂŒr die Wunder seiner Werke, fĂŒr seine einzigartige Liebe.  Schenken wir Gott unsere Armut 

Jesus, berĂŒhre meine Augen das meine Blindheit weicht. Amen 


Jesus segne und behĂŒte euch +++

Samstag, 27. Oktober 2018

Begegnung

Gedanken:
Die Welt ist Gottes so voll. Aus allen Poren der Dinge quillt es gleichsam uns entgegen. In allem will Gott Begegnung feiern und fragt und will die anbetende, hingebende Antwort.
Alfred Delp SJ, MĂ€rtyrer

Gebet:
Alles ist uns geschenkt, alles dĂŒrfen wir nutzen. So gib uns die FĂ€higkeit, es nach unseren BedĂŒrfnissen zu gebrauchen und nicht aus Gier.

Ja, die Welt ist voll, voll von Wundern die uns buchstĂ€blich entgegenspringen. Die Schöpfung (auch wir Menschen), die Tiere, das Leben, das Meer, die Sterne, ... In all diesen Dingen begegnen wir Gott, am innigsten in der hl. Eucharistie. Wie ist deine Antwort auf diese Begegnung mit Gott? Dankend, selbstverstĂ€ndlich oder    gedankenlos

Vater, anbetende will ich dir begegnen. Amen 


Jesus segne und schĂŒtze euch +++