Sonntag, 2. Oktober 2016

Danken

Gedanken:
Wir Menschen sind von Hause aus undankbar. Auch unerwartete oder nicht mehr erwartete Gaben nehmen wir einfach selbstverständlich hin. Ja, wir fordern sie geradezu ein. Oder wir nehmen sie uns einfach. Darum ist es gut, wenn wir uns besinnen und im Gottesdienst unser Denken erneuern. Dies gilt besonders, wenn wir habgierig werden und unsere geschöpfliche Armut gar nicht mehr wahrnehmen. Jesus erwartet, dass die Menschen Gott preisen, wenn sie durch ihn Gottes Hilfe erfahren. […] Wenn wir daran denken, dass wir bei allem Einsatz letztlich beschenkt werden und uns nicht alles selbstverständlich so gehört, dass wir einen ausschließlichen Anspruch darauf erheben können, dann denken wir wohl auch mehr daran, dass wir die Güter dieser Erde mit den anderen Menschen teilen. Dies bedeutet nicht nur, dass wir anderen von unserem Überfluss abgeben, sondern dass wir wirklich auch Lebenschancen teilen.
Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz

Gebet:
Gott schenke mir, dass die Begabungen, die du in mich hineingelegt hast, wachsen und mir mit den Jahren helfen, die Herzen derer froh zu machen, die du mir anvertraut hast.
Nach einem irischen Segenswunsch

Sind wir es nicht langsam gewöhnt das Gott gut zu uns ist? Doch müssen wir aufpassen das wir das nicht als selbstverständlich sehen. wir sollen immer dankbar sein und ihn für seine Hilfe loben und preisen. Ja; er gibt es uns gern. Doch sollen wir unserer Armut auch stets bewusst sein denn alles was Gott uns gibt ist sein Geschenk der Liebe von ihm an uns

Jesus , bewahre uns davor von dir immer mehr zu erwarten , damit wir deine Geschenke in Liebe annehmen. Amen.

Jesus segne und schütze euch +++

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