Samstag, 6. Januar 2018

Drei Könige

Gedanken:
Die drei Könige haben begriffen: Das Kind ist nicht nur ein Kind, sondern es ist zugleich auch Gott. Sie knieten vor dem Kind nieder und zwar nur vor dem Kind. Sie knieten nicht vor der Macht des Herodes nieder, sondern sie gingen ihm aus dem Weg und gingen auf einem anderen Weg heim in ihr Reich. Sie knieten nicht vor ihrem Reichtum nieder, sondern machten ihn zur Gabe für das Gotteskind. Und sie knieten nicht nieder vor ihrer eigenen Bequemlichkeit, sondern sie machten sich auf den Weg zu dem Gotteskind – auf einen beschwerlichen Weg. Fragen wir uns selbst: “Vor wem gehe ich in die Knie?“ Die Versuchung ist groß, in der Betriebsamkeit des Alltags an der Krippe von Betlehem vorbeizugehen. Lassen wir Christus nicht außen vor! Gehen wir vor ihm – und nur vor ihm – auf die Knie, denn er ist die Quelle alles Neuen, Quelle des Glaubens, Quelle des Trostes und Quelle der Treue.
Dr. Dominikus Schwaderlapp, Weihbischof in Köln

Gebet:
Vor dir, Herr, halten wir inne, bleiben stehen, fallen auf die Knie. In dir suchen wir Stille für unseren Tag, Freude für unser Herz, Güte und Liebe.

Geben auch wir JESUS alle Ehre und Liebe. Gehen wir vor IHM anbetend auf die Knie und nicht vor Geld, Erfolg oder Macht.

Jesus, dich allein will ich anbeten. Amen.

Einen gesegneten hl. Dreikönigstag. Seid behütet +++

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