Sonntag, 28. Juli 2019

Vater

Gedanken:
Jesus spricht in diesem Gebet von seinem Vater als dem, der auch unser Vater ist – konkret Ihr und mein Vater. Dabei scheint mir eines wichtig: So intim diese Rede von Gott als „Vater im Himmel“ ist: Gott ist Gott. Er ist kein spirituelles Schoßhündchen: ebenso gezähmt wie harmlos. Gott kommt den Menschen zwar ganz nahe, aber er bleibt doch Gott. Deshalb gebührt ihm Ehrfurcht und Respekt. Und deshalb fügt Jesus gleich im ersten Satz des „Vaterunsers“ hinzu: „Geheiligt werde dein Name.“ Nur wer diese Sphäre des Respekts – und ja: der Verehrung und Anbetung – wahrt, kann begreifen, welch großes Geschenk seine Nähe bedeutet. Für mich bedeutet das: Seine Nähe macht uns groß. Wenn wir Gott als Gott ehren, dann kann der Mensch wirklich Mensch sein – von Gottes Vaterliebe gewürdigt und getragen.
Dr. Dominikus Schwaderlapp, Weihbischof in Köln

Gebet:
Du nennst die Menschen selig, die wir für arm und zerbrochen, für hoffnungslos und abgeschrieben halten. Du siehst ihren Reichtum. Lehre uns, so zu sehen und miteinander zu sein.

Es ist sehr berührend das dieser Gott dem alle Ehrfurcht gebührt, der Schöpfer der alles erschaffen hat von Sonne, Erde,... bis hin zu dir, das dieser Gott unser VATER sein will. Danken wir Gott das er als VATER uns übernatürlich liebt ❤️

Danke, das ich dich Vater nennen darf weil du mir so unglaublich nah sein willst und mich übermenschlich liebst. Amen

Jesus segne und schütze euch +++

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