Sonntag, 4. August 2019

Reich

Gedanken:
Neulich abends kam ich auf der großen Freitreppe am Kölner Hauptbahnhof mit Stefan, einem jungen Punker, ins Gespräch. Wir unterhielten uns über Armut und Reichtum. „Ich selbst bin jedenfalls nicht arm“, meinte er schließlich zu mir. „Ich habe doch Freunde. Was will ich denn mehr …?“ Ich glaube, Stefan hat recht: Wir verpassen unser Leben, wenn wir glauben, dass wir eine Menge Geld brauchten, um glücklich zu sein. Menschen leben wahrscheinlich viel zu oft nach der Devise: „Jetzt muss ich erst mal fleißig arbeiten, um Geld, Erfolg und Macht anzusammeln. Aber später, da werde ich Geld und Zeit genug haben und kann das Leben genießen …“ – Diese Rechnung wird nicht aufgehen. All die Dinge, aus denen wir wirklich leben, sind nicht für Geld zu haben. Wertvoll wird unser Leben durch die Beziehungen, in denen wir stehen. Und reich werden wir durch das, was wir miteinander teilen.
Br. Markus Fuhrmann OFM

Gebet:
Herr, gib mir die Kraft, meine Kraft deinem Willen hinzugeben in Liebe.
Rabindranath Tagore

Auch wir sind reich auch ohne Geld, denn wir haben das wichtigste im Leben gefunden: Jesus, und auch Jesus sagt in Markus 10,25: „Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“

Jesus, du bist der Reichtum meines Lebens. Dich geb ich nie mehr her. Amen

Jesus segne und schütze euch +++

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