Sonntag, 17. November 2019

Weg


Gedanken:
Gott hat den Glauben auf einen total zusammengeschlagenen Jesus am Kreuz gebaut – nicht auf einen machtvollen Herrscher. Sein Eckstein ist ein Eckstein, den die Bauleute verworfen hatten. Wer aufgrund von Jesus Christus an Gott glaubt, den kann nichts erschüttern, denn er glaubt an einen Gott, dessen Kraft im äußeren Zusammenbruch wirkt und nicht, wenn alles schön und gut ist. Wir glauben an Gottes Macht durch einen Gekreuzigten. Es ist schön, wenn äußerlich alles einigermaßen so ist, dass wir sagen können: „Danke Gott, dass unser Leben mit dir auch äußerlich schön und stabil ist, dass wir die Feste unseres Glaubens feiern und gestalten können.“ Aber wenn das Äußere alles zusammenbricht, dann bleibt die unsichtbare Beziehung, das Vertrauen: „Du, Gott bist bei uns.“ Wenn das unsere Gottesbeziehung ist, dann können alle Gegner nicht dagegen ankommen.
Ferdinand Rauch, Pfarrer

Gebet:
Vor dir zählt nicht, ob wir im materiellen Sinn arm oder reich, ob wir im intellektuellen Sinn klug oder dumm sind, dein Blick trifft unser Herz. Du fragst uns immer wieder freundlich, ob wir bereit sind, zu dem Menschen zu werden, als der du uns träumst. Schenke uns die Kraft dazu.

"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater ausser durch mich." Joh. 14,6. Danken wir Gott, das er als Mensch gekommen ist und seinen einzigen Sohn kreuzigen ließ, damit wir den Weg zum Vater finden. 

Danke Jesus, das du dein Leben für mich gegeben hast, anstatt als König in Reichtum und Ruhm die Welt zu regieren. Amen

Jesus segne und schütze euch  +++



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