Samstag, 2. MĂ€rz 2019

Kind

Aus dem hl. Ev. Nach Markus 10,15: „Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“

Gebet:
Herr, wir können oft so viel mehr, als wir uns zutrauen. Gib uns heute einen Tag voller Kraft und voller Geduld mit uns selbst.

Ein Kind hat das Urvertrauen und verlĂ€sst sich ganz auf Vater und Mutter. Ein Kind ist schwach und hilflos und einfach. Ein Kind gibt sich ganz hin und sucht die liebe der Eltern. Dieses Kind haben auch wir noch immer in uns. Bitten wir den Herrn um eine Erneuerung dieses Urvertrauens und des Kindseins. 

Vater, dir gebe ich dir mich hin wie ein Kind. Amen 


Jesus segne und behĂŒte euch +++

Freitag, 1. MĂ€rz 2019

Getragen

Gedanken:
Gesegnet sein. Etwas geschenkt zu bekommen, das mehr ist als du und ich. Die gemeinsame Liebe in einen Horizont stellen zu können, der weiter und höher ist als die Bindung aneinander. Von einer Liebe gehalten werden, die auch dann noch trĂ€gt, wenn man sie selbst kaum tragen kann. 
Wolfgang Riewe, Pfarrer, Journalist

Gebet:
Lass warm und hell die Kerzen heute flammen, die du in unsre Dunkelheit gebracht. FĂŒhr, wenn es sein kann, wieder uns zusammen. Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
Dietrich Bonhoeffer, Theologe

Auch wir sind jeden Tag, ja jede Sekunde, beschenkt von Gott, durch seine Liebe und seinem Segen der uns durch Licht und Dunkelheit trĂ€gt. Er hĂ€lt dich fest in seinem Arm wenn du traurig bist und auch in guten Zeiten trĂ€gt er dich an seinem Herzen. SEINE Liebe kann uns nie trennen, egal was auch kommt, Gott liebt und trĂ€gt dich. 

Danke Papa, das du mich immer fest an deinem Liebenden Herzen trĂ€gst durch GlĂŒck und tiefem Leid. Amen 


Jesus segne und schĂŒtze euch +++

Donnerstag, 28. Februar 2019

Schatz

Aus dem hl EV. Markus 9,41:
„Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört - Amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.“

Gebet:
Keinem bist du fern. In jeder helfenden Hand, in jedem Wort, das tröstet, in jeder freundlichen Geste spĂŒren wir: Wir sind umgeben von deinem Segen und sind selbst ein Teil. So lĂ€sst du uns als Schenkende und Beschenkte leben. Wir danken dir dafĂŒr.

Gott sieht selbst die kleinste verborgene Tat. Jede geringste gute Tat schreiben die Engel im Himmel auf und wir sammeln und so einen Schatz im Himmel das wir am Ende sagen können wie es im 1. kor. 2,9 steht: „Nein, wir verkĂŒnden, wie es in der Schrift steht, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was in keines Menschen Herz gedrungen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“

Jesus, lass mich immer gutes tun und wenn es noch so klein ist, öffne meine Augen fĂŒr die Not der Armen. Amen 


Jesus segne und behĂŒte euch +++

Mittwoch, 27. Februar 2019

Weisheit

Gedanken:
Hat der Geist jedoch Weisheit gefunden, hĂ€lt dann den Blick fest auf sie gerichtet, dann brauchte er weder Unmaß noch Mangel noch UnglĂŒck zu fĂŒrchten. Dann hat er sein Maß, nĂ€mlich die Weisheit, und ist immer glĂŒcklich. 
Augustinus, Bischof von Hippo

Gebet:
Lass uns gut werden. Nicht so, dass wir bestĂ€ndig lachen mĂŒssten, auch dann, wenn es nichts zu lachen gĂ€be. Aber doch so, dass unser Leben von tiefer Heiterkeit getragen wird, die aus dem Vertrauen wĂ€chst: Du selbst wendest das Dunkle ins Licht. Wir sind geborgen in dir.

Weisheit 7, 22-23: „In ihr ist nĂ€mlich ein Geist, vernunftvoll, heilig, einzigartig, mannigfaltig, zart, beweglich, durchdringend, unbefleckt, klar, unverletzlich, das Gute liebend, scharf, nicht zu hemmen, wohltĂ€tig, menschenfreundlich, fest, sicher, ohne Sorge, alles vermögend, alles ĂŒberschauend und alle Geister durchdringend, die gedankenvollen, reinen und zartesten.“ Bitten wir Gott um die Gabe der Weisheit 

Vater, schenke mir die Gabe der Weisheit und lass sie auf mir ruhen fĂŒr immer und ewig. Amen


Jesus segne und behĂŒte euch +++

Dienstag, 26. Februar 2019

Ganz

Gedanken:
Mein Vater, ich ĂŒberlasse mich dir. Mach mit mir, was du willst. Was du auch mit mir tun magst, ich danke dir. Zu allem bin ich bereit, alles nehme ich an. 
Charles de Foucauld, Priester

Gebet: 
Höre uns, Gott, erhöre uns. So vieles liegt auf unseren Herzen, zu viel, als dass wir es allein tragen könnten.

Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir! Geben wir ihm alles weltliche, zeitliche und unser Herz, und geben wir uns voll Vertrauen ihm hin. Seine Liebe und sein Beistand wird dich zu dem machen fĂŒr was er dich auserwĂ€hlt hat 

Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir, und gib mich ganz zu eigen dir. Amen 


Jesus segne und behĂŒte euch +++

Montag, 25. Februar 2019

Wege

Gedanken:
Wir könnten uns heute nicht Christen nennen, wenn nicht von Beginn an Menschen, die fĂŒr Jesus Christus gebrannt haben, vom Geist Gottes beseelt, den Glauben zu den Menschen getragen hĂ€tten. Zugleich gilt auch: Aufbruch hat immer mit Wagnis zu tun. Es ist ungewiss, was kommen wird. Wer sein gewĂ€rmtes Nest verlĂ€sst, der muss sich auf Unvorhergesehenes einstellen. Ja, es braucht den Mut, sich auf neue Wege einzulassen und nach vorne zu gehen! 
Dr. Robert Zollitsch, Erzbischof em. von Freiburg

Gebet:
Der erste Schritt aufeinander zu, Gott, ist oft der schwerste. Gib uns den Mut dazu. Wir können gehen, denn du bist uns bereits entgegengegangen.

Lassen auch wir uns mutig ein, und zwar auf die Wege und die FĂŒhrung Gottes, auch wenn wir nicht wissen was er fĂŒr uns geplant hat. Haben wir keine Angst und lassen uns in Gottes Arme fallen der uns nur das beste fĂŒr uns schenkt und bereit hĂ€lt. Psalm 37,5: „Befiehl dem HERRN deinen Weg, vertrau ihm - er wird es fĂŒgen.“

Vater, aus meinem Nest laufe ich in deine schĂŒtzenden und ausgebreiteten Armen, ich vertraue dir alle meine Wege. Amen 


Jesus segne und behĂŒte euch +++

Sonntag, 24. Februar 2019

Gutes tun

Gedanken:
Man kann sich auf den Standpunkt stellen, Jesus sei der Satz mit der goldenen Regel so herausgerutscht, als allgemeine Weisheit. Oder aber er will, dass wir diese Regel neu und anders verstehen. Denn, erinnern Sie sich, die Predigt Jesu, aus der das Ev. genommen ist, stellt nicht allgemeine Weisheit fĂŒr jedermann auf. Sie richtet sich an Menschen, die mit Jesus nach einem neuen GottesverhĂ€ltnis suchen – und damit nach einem neuen MenschenverhĂ€ltnis. Das Neue aber ist eindeutig, dass als Frucht der glaubenden Beziehung zu Gott die berechnende Gegenseitigkeit durchbrochen wird. Nicht zurĂŒckschlagen sollen wir, sondern die andere Wange hinhalten. Mit jeder Wange, die ich hinhalte, mit jeder guten Tat, fĂŒr die ich nicht auf Ausgleich setze, entdecke ich etwas mehr von der Wirklichkeit Gottes. Mit seinem Reich wird beschenkt, wer sich in die Unsicherheit fallen lĂ€sst. 
P. Martin Löwenstein SJ

Gebet:
Wie ein leeresGefĂ€ĂŸ lass uns sein, Gott, bereit, dem anderen Raum zu geben, aufzunehmen, was du uns sagst, und zur richtigen Zeit weiterzugeben, was uns selbst reich macht.

Tun wir gutes auch ohne einen Dank zu erwarten, denn jede gute Tat wird im Himmel aufgeschrieben und fĂŒhrt uns auf Erden nĂ€her zu Gott denn es ist zu SEINER EHRE und LIEBE

Vater, lass mich allezeit bereit sein gutes ohne Gegenlohn zu tun. Amen 


Jesus segne und schĂŒtze euch +++