Freitag, 3. Juli 2020

Unglaube (Joh. 20, 27)


Aus dem hl. Ev. nach Joh. 20, 27

„Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht unglĂ€ubig, sondern glĂ€ubig!“


Gebet: 

Herr, mein Hirte, niemand kann uns scheiden. Du hast dich fĂŒr mich eingesetzt, du stehst an meiner Seite. Auch wenn ich mich im Finstern fĂŒhle, bleibst du mir nah als mein Licht. 

Nach Paul Gerhardt, Kirchenlieddichter, Theologe


Nicht immer ist glauben einfach, sogar sein JĂŒnger Thomas trat in den „Napf“ des Zweifels/Unglaubens. Geben wir voll vertrauen Jesus alle Zweifel und Unglauben, dann wird er uns im Glauben stĂ€rken, auch wenn wir es nicht sehen, doch „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ Joh. 20, 29


Jesus, voll vertrauen gebe ich dir meine Zweifel und meinen Unglauben, öffne mein Herz. Amen 


Jesus segne und schĂŒtze euch +++



Donnerstag, 2. Juli 2020

Lobpreis (Lukas 1, 46-47)


Lukas 1, 46-47: 

„Meine Seele preist die GrĂ¶ĂŸe des Herrn und mein Geist jubelt ĂŒber Gott meinem Retter“


Gebet:

Lass uns in den Jubel einstimmen wie Maria und darauf vertrauen, dass du unser Retter bleibst bis ans Ende unseres Lebens.


Lassen wir uns vom Lobpreis Marias mitreißen und preisen auch wir unseren großartigen Gott. Auch heute gibt es mehr als genug Grund Gott zu loben und zu preisen, denn Gott tut auch heute noch Wunder und wie er große schenkt so schenkt er auch kleine auch im Alltag, halte heute die Augen und dein Herz offen 


Meine Seele preist deine GrĂ¶ĂŸe oh Herr und mein Geist jubelt ĂŒber dich, mein geliebter Vater. Amen 


Jesus segne und behĂŒte euch +++



Mittwoch, 1. Juli 2020

Wort (Mt 8,32)


Matth. 8, 32

„Und er sagte zu ihnen: Weg mit euch! Die aber fuhren aus und in die Schweine hinein. Und siehe, die ganze Herde stĂŒrmte den Abhang hinab in den See und kam in den Fluten um.“


Gebet:

Wie könnten wir traurig sein, Gott, wenn du bei uns bist? Wir fragen - und wir zweifeln. Zu viele spĂŒren deine NĂ€he zu selten, sagen wir. Schenke uns den Mut zur Lebensfreude! Lehre uns, auf deine NĂ€he zu vertrauen.


Glauben wir an die Macht Jesu, ein Wort von ihm genĂŒgt und alles gehorcht. Er vertreibt die Angst, das böse, den Sturm, die Krankheit. Bitten wir Jesus das er auch zu uns ein Wort spricht um uns zu heilen oder zu befreien


Herr, sprich nur ein Wort und alles gehorcht dir. Amen 


Jesus segne und behĂŒte euch +++



Dienstag, 30. Juni 2020

StĂŒrme (Mt. 8,26)


Matth. 8, 26:

„... Warum habt ihr solche Angst, ihr KleinglĂ€ubigen?“


Gebet:

Öffne unser Herz, wenn wir uns zu verlieren drohen. Bringe uns zu dir zurĂŒck und lass uns erfahren, dass du uns hörst, egal, wie weit wir von dir entfernt sind.


Vertrauen wir Jesus der immer bei uns ist, egal wie groß der Sturm und wie hoch die Wellen sind. Lassen wir uns nicht von der Angst leiten wenn das Boot nass wird, mit Jesus können wir niemals  untergehen, Jesus ist Sieger ĂŒber jegliche StĂŒrme. ER ist die Sonne die nie untergeht wenn wir ihm vertrauen 


Jesus, danke das du stĂ€rker bist als jegliche Angriffe oder StĂŒrme, du Sonne meines Lebens. Amen 


Jesus segne und schĂŒtze euch +++



Montag, 29. Juni 2020

Menschenfischer


Gedanken:

In einer brasilianischen Gemeinde, der vor allem Fischer angehören, stellte einmal jemand folgende Frage an den Pfarrer: ""Warum waren eigentlich gerade Fischer die Ersten, die Jesus auf seinem Weg mitgenommen hat? Warum suchte Jesus einen Fischer wie Petrus aus, um ihm die Leitung der Kirche anzuvertrauen?"" Darauf antwortete der Pfarrer nach kurzem Nachdenken: ""Weißt du, wer sich zu Land bewegt, der baut irgendwann eine Straße und asphaltiert sie. Und dann wird er immer wieder diesen Weg benutzen. Ein Fischer aber, der sucht die Fische immer dort, wo sie sind, deshalb sucht er jeden Tag einen neuen Weg. Denn ihm kommt es darauf an, die Fische ausfindig zu machen. Es kann ja sein, dass der Weg von gestern nicht zu den Fischen von heute fĂŒhrt."" 

Unbekannt


Gebet:

Gott, manchmal klagen wir, wie schwer der Aufbruch ist und wie weit der Weg. Mach uns mutiger und heiterer. Lass uns dir vertrauen.


Lassen auch wir uns von Jesus zu Menschenfischer machen, damit noch viele diese große Liebe kennenlernen. Bitten wir den hl. Geist um Mut zu treuem Bekenntnis 


Hl. Geist, fische du durch mich viele viele Menschen und fĂŒhre sie zum Glauben und deiner Liebe. Amen 


Jesus segne und schĂŒtze euch +++

Sonntag, 28. Juni 2020

LebensĂŒbergabe



Gedanken:
In dem Augenblick, wo jemand als erwachsener Mensch oder als Jugendlicher im Vollbesitz seiner KrĂ€fte ganz bewusst seine Taufe einmal nachvollzieht, wo er sagt: ""Jesus, mein Leben gehört dir. Was damals die Eltern und Paten fĂŒr mich getan haben, das möchte ich heute ganz persönlich hier tun. Ich möchte mein Leben in deine Hand legen"", da geschieht eine totale Verbindung mit Jesus Christus. Bei einer natĂŒrlichen Geburt ist es ja so, dass ein Kind komplett da ist, mit allen FĂ€higkeiten, mit allen Anlagen. Aber dann muss dieses Kind wachsen, es muss sich entwickeln, muss erzogen werden, muss vieles lernen bis an sein Lebensende. Genauso ist es bei dem neuen Menschen, der in der Taufe aus Jesus Christus geboren wird. Der neue Mensch ist da mit allen FĂ€higkeiten und mit allen Anlagen. Und trotzdem muss er sich noch entwickeln, muss noch vieles lernen, auch als Christ. 

Karl Sendker, Pfarrer


Gebet:

Gott, die Kleinen, die Unbedeutenden in dieser Welt kommen zu oft unter die RĂ€der. Gib allen, die ĂŒbersehen werden, Menschen an die Seite, die fĂŒr die Rechte der Menschen einstehen, fĂŒr die sonst niemand kĂ€mpft.


Übergeben wir Jesus neu unser Leben, bitten wir ihn das wir neu geboren werden  in Glaube und Liebe und zu neuen Menschen werden 


Jesus, dir ĂŒbergebe ich heute neu und ganz und gar mein Leben. Amen 


Jesus segne und behĂŒte euch +++



Samstag, 27. Juni 2020

Gemeinsam (Math. 8, 17)

MatthÀus 8, 17

„... Er hat unsere Leiden auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen.“


Gebet:

Lenke unsere Herzen und Sinne, dass wir uns trotz verschiedener Wege als deine BrĂŒder und Schwestern erkennen und lieben.


Alle Unsere Leiden und Krankheiten nahm Jesus bereits am Kreuz/Kreuzweg auf sich und trug es bereits mit. Auch heute trĂ€gt Jesus unsere Leiden und Krankheiten, gemeinsam mit uns, er ist bei uns, er lĂ€sst uns keinen Augenblick allein. Danken wir Jesus, das wir unsere Leiden und Krankheiten nicht alleine tragen. 


Danke Jesus, das du alles mit mir trĂ€gst, besonders wenn ich denke ich schaffe es nicht mehr. Amen 


Jesus segne und behĂŒte euch +++