Sonntag, 13. Mai 2018

Mut

Gedanken:
Wir brauchen einen missionarischen Blick. Das gilt für jeden Gläubigen. Das wird uns verwandeln. Wer missionarisch “geeicht“ ist, der sieht die Menschen, die Sehnsucht nach dem Leben haben; der entdeckt Menschen, die dem Evangelium wohlgesonnen sind – wenn sie auch nicht zu unserer Kirche gehören. Mit Selbstbewusstsein kann Paulus sagen: “Wir sind Christi Wohlgeruch für Gott unter denen, die gerettet werden …“ (2 Kor 2,15) Trauen wir uns doch ein wenig mehr, diesen – Christi! – Wohlgeruch zu verbreiten. Vielleicht müssen wir dafür manche Formen der Anbiederung fallen lassen, mit denen wir eigentlich nur Bewährtes erhalten wollen. Die missionarische Perspektive ist allein davon bewegt, der Botschaft, wo es geht, Raum zu verschaffen und nicht darüber zu schweigen.
Wolfgang Ipolt, Bischof von Görlitz

Gebet:
Du sendest uns in deine Schöpfung. Und wir hören in ihr eine Stimme, die uns an etwas erinnert, das über allem Geschaffenen ist. Schenke es uns, in diesen Klang einzustimmen und ihn weiterzutragen.

Lassen wir uns stärken durch den hl. Geist und gehen mutig wie die Jünger auf die Menschen zu, so viele hungern und dürsten in ihrem Herzen nach Gott. Geben wir aber auch durch unser Leben Zeugnis 

Jesus, schenke mir Mut auf die Menschen zu zugehen. Amen


Jesus segne und behüte euch +++

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