Sonntag, 5. Mai 2019

In Dunkelheit

Gedanken:
Erfolglose Mühe, Resignation. Das Abenteuer mit Jesus war offensichtlich zu Ende, ihr Vertrauen enttäuscht. Also zurück zum alten Beruf. Aber irgendwie funktioniert das nicht mehr. Die Dunkelheit der Nacht, die leeren Netze – Zeichen ihrer Ohnmacht, Vergeblichkeit und Sinnleere. Und dann plötzlich, im grauen Morgen ihrer Perspektivlosigkeit, ein Lichtschimmer: „Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer.“ Und plötzlich verwandelt sich die Nacht in die Morgendämmerung einer neuen Perspektive. Wir können unseren Eigenentwurf loslassen und Neues wagen, weil da einer am Ufer steht, der uns erwartet und uns die Gewissheit gibt, dass unser Aufbruch zum Durchbruch führt in eine ungeahnte Lebensfülle, die wir kaum fassen können. Und da finden wir Weggefährten mit uns im Boot unseres Lebens, die uns bestärken und unterwegs stützen. 
Elke Deimel, Theologin

Gebet:
In der Morgendämmerung, wenn die Amsel kaum zu singen beginnt, dann lass uns Ausschau halten nach dir. Lass uns dem neuen Tag trauen, den du schenkst.

Auch für dich ist plötzlich jemand da der dich trägt und an der Hand nimmt, in der Dunkelheit, wenn du nicht mehr weiter weißt wie sogar Petrus, dann steht Jesus da. 

Danke Jesus das du da bist wenn ich verzweifelt bin und ich im Dunkeln fische. Amen 

Jesus segne und behüte euch +++

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