Sonntag, 27. Oktober 2019

Neues Leben

Gedanken:
Natürlich will uns das Gleichnis zu einem Glück verhelfen, das am Zöllner sichtbar wird, der im Anschluss an seinen Tempelbesuch hinabgehen kann in sein Haus, zurück also in seine Lebensumstände, die sich zwar in der kurzen Zeit seines Tempelaufenthaltes äußerlich nicht geändert haben. Aber in seiner Bedeutung für den Zöllner hatte sich doch alles verändert: Der Zöllner durfte glauben, nicht aus Gottes Gnade herausgefallen zu sein, weil Gott am Tode des Sünders kein Wohlgefallen hat. Er durfte vor Gott so erscheinen, wie er wirklich war. Dieser Glaube, der einer tiefen Verzweiflung über das eigene Leben entsprungen ist und der Tatsache, dass die echte Wirklichkeit vor Gott nicht verborgen werden musste, dieser Bußglaube vermag selbst das Leben eines Zöllners umzukrempeln. Vor Gott hatte er als Gerechtfertigter wieder einen Stand.
Prof. Dr. Gerhard Rau, Theologe

Gebet:
Schenke uns deinen Frieden, umarme und segne uns. Lass uns heute spüren, wie nah du sein kannst, wie freundlich du uns begegnen willst.

Auch wir dürfen immer wieder zu Jesus kommen so wie wir sind, mit all unseren Glauben und Sündhaftigkeit. Gott kennt uns besser wie wir uns selbst, durch Glaube und Vertrauen lässt Gott aus Verzweiflung Gnade und neues Leben werden

Danke Vater, das ich zu dir so kommen darf wie ich bin. Amen

Jesus segne und schütze euch +++


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