Gedanken:
NatĂŒrlich will uns das Gleichnis zu einem GlĂŒck verhelfen, das am Zöllner sichtbar wird, der im Anschluss an seinen Tempelbesuch hinabgehen kann in sein Haus, zurĂŒck also in seine LebensumstĂ€nde, die sich zwar in der kurzen Zeit seines Tempelaufenthaltes Ă€uĂerlich nicht geĂ€ndert haben. Aber in seiner Bedeutung fĂŒr den Zöllner hatte sich doch alles verĂ€ndert: Der Zöllner durfte glauben, nicht aus Gottes Gnade herausgefallen zu sein, weil Gott am Tode des SĂŒnders kein Wohlgefallen hat. Er durfte vor Gott so erscheinen, wie er wirklich war. Dieser Glaube, der einer tiefen Verzweiflung ĂŒber das eigene Leben entsprungen ist und der Tatsache, dass die echte Wirklichkeit vor Gott nicht verborgen werden musste, dieser BuĂglaube vermag selbst das Leben eines Zöllners umzukrempeln. Vor Gott hatte er als Gerechtfertigter wieder einen Stand.
Prof. Dr. Gerhard Rau, Theologe
Gebet:
Schenke uns deinen Frieden, umarme und segne uns. Lass uns heute spĂŒren, wie nah du sein kannst, wie freundlich du uns begegnen willst.
Auch wir dĂŒrfen immer wieder zu Jesus kommen so wie wir sind, mit all unseren Glauben und SĂŒndhaftigkeit. Gott kennt uns besser wie wir uns selbst, durch Glaube und Vertrauen lĂ€sst Gott aus Verzweiflung Gnade und neues Leben werden
Danke Vater, das ich zu dir so kommen darf wie ich bin. Amen
Jesus segne und schĂŒtze euch +++
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