Sonntag, 26. Januar 2020

Jesus begegnen

Gedanken:
Frömmigkeit ist nicht etwas, was zusätzlich zu unserem Leben dazukommt, sondern eine Einstellung, mit der wir unser Leben leben. Zucker legt man nicht neben den Kaffee oder Tee, sondern man gibt ihn in die Tasse hinein, erst dann wird alles süß. So ähnlich ist es auch mit unserem Glauben. Er muss den Alltag durchdringen, nicht umrahmen. Gottes Gegenwart ist nicht nur auf den Tabernakel beschränkt. Mein ganzer Alltag kann für mich eine neue Qualität gewinnen: meine Ehe, mein Berufsleben, Freundschaften und Hobbys, meine Lebenslasten und kleinen Freuden. Überall kann Gott mir begegnen. In allem, was ich erlebe oder erleide, ist Gott mir nahe. Gerade in unserer angeblich so gottverlassenen Welt wird es darauf ankommen, dass wir gläubig auf die vielfachen Zeichen der Gegenwart Gottes achten. Die Apostel jedenfalls wurden nicht in der Synagoge beim Gebet berufen, sondern Jesus ist ihnen an ihrem Arbeitsplatz begegnet, in ihrem ganz banalen Alltag.
P. Johannes Naton OSB

Gebet:
Ich möchte andere einladen zum Leben, das du, Gott, schenkst, ich möchte mein Herz öffnen, damit sie das ihre auch öffnen können und wir miteinander neue Wege zu dir entdecken.

Machen wir uns bewusst das Jesus auch uns überall begegnen möchte, lassen wir uns von seiner süßen Liebe durchringen

Jesus, lass mich meine Augen offen halten um dich im Alltag zu erkennen. Amen

Jesus segne und behüte euch +++


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