Samstag, 7. Januar 2017

Zweifel

Gedanken:
Judentum und Christentum müssen heute gemeinsam einsehen: Religiöser Zweifel ist eine gesellschaftliche Realität. Wenn wir ihn nicht zum Feind erklären, steckt darin auch eine große Chance für das Gespräch. Unser Prüfstein für gelingendes Leben ist die Frage: Haben wir ein tieferes Verständnis von unserem Dasein gewonnen, sind wir großzügiger geworden? Sind wir Gott näher gekommen? Haben wir seinen Funken in uns aufblinken sehen?
Prof. Dr. Walter Homolka, Rabbiner

Gebet:
Was wir erbitten, Gott, empfangen wir aus deiner Hand. So lass uns auf der Suche nach Bitten sein, die uns dir näher bringen, die Leben gelingen lassen.

So viele Menschen zweifeln daran und fragen : gibt es Gott wirklich? Viel zu oft und gerne suchen Menschen nach  Ausreden um nicht an Gott glauben zu müssen. Doch wie sieht es in uns selbst aus? Habe ich zu Gott gefunden, trotz evtl. zweifel? Nehme ich die unsagbare Liebe Gottes an und glaube ich daran das Gott mich wirklich so wie ich bin gewollt hat und liebt, oder Zweifel ich an seiner Liebe? schauen wir in unser Herz und geben wir Gott alle Zweifel ab, damit er sie in Gnade und Segen verwandeln kann.

Jesus, ich gebe mich dir hin , sorge du. Amen.

Jesus segne und schütze euch +++

Freitag, 6. Januar 2017

Weg

Gedanken:
Gemeinsam hatten sich diese Könige einst auf den Weg gemacht, um einem Stern zu folgen, der sie das Licht ihres Lebens schauen lassen sollte: Jesus Christus. Sicher waren sie auf dem Weg zu ihm lange unterwegs. Wahrscheinlich waren sie sich - ähnlich wie wir dies aus unserem eigenen Leben kennen - nicht immer hundertprozentig sicher, und sie hatten vielleicht auch so manches Mal keine Ahnung, wohin der Stern sie führen würde. Vielleicht haben sie sich sogar das eine oder andere Mal verlaufen, bis sie ihn schließlich fanden: das Glück, das Ziel, den Sinn ihres Lebens, Jesus Christus, Gottes Sohn. Eine Geschichte mit Happy End also, und sie könnte hier zu Ende sein. Wenn aber das Herz der drei Weisen voll Freude war, dann ist es für mich kaum vorstellbar, dass sie im Verlauf ihres Lebens über das schweigen konnten, was sie dort in Betlehem erfahren und erlebt hatten. Denn wo das Herz voll Freude ist, da läuft der Mund bekanntlich über. Und so werden sie von ihrem Glück, Jesus Christus, geredet und erzählt haben.
Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Gebet:
Sie folgten deinem Stern, Herr des Lebens, und fanden dich über Umwege. Lass auch uns unsere Umwege annehmen als Wege zu dir und Pfade unter deinem Segen.

Auch mir geht es so,  wenn ich von Jesus erzähle quillt meine Seele so über vor Glück, das es sogar meinen nächsten auffällt. Ja, Jesus ist auch für mich mein Happy end in diesem Leiderfüllten Leben, ein Happy end eines Tages im Himmel, wenn ich für IMMER bei IHM bin. oft verlaufen wir uns (wenn wir sündigen und vom Weg abkommen) und manchmal verstehen und wissen wir nicht wirklich, wohin Gottes Weg uns führt. Doch eines ist sicher, egal ob gerade, steinig, steil, gefährlich, hell, dunkel oder Umweg wir den Stern folgen und finden: GOTT geht ALLE WEGE mit!!!

Jesus, danke, das du jeden Weg mit mir gehst. Amen.

Jesus segne und schütze euch +++

Donnerstag, 5. Januar 2017

Angenommen

Gedanken:
Die Hauptsache ist, dass ein Mensch erfährt: Ich bin angenommen, ich bin akzeptiert, ich werde geliebt. Dann kann er sich herauswagen aus seinem Versteck, dann kann er die Masken ablegen, mit denen er sich vor dem Blick der Mitmenschen schützt.
Prof. Dr. Gerhard Stanke, Generalvikar

Gebet:
Unsere Masken trennen uns, Gott. Lass uns einander in Liebe ansehen, in Liebe begegnen und so den Tod unter uns überwinden.

Das wichtigste für unsere Seele ist das wir wissen das wir angenommen und geliebt sind, jede Sekunde, und zwar ohne Leistung und ohne Maske. Manche stehen ja Ca 1 Stunde vor dem Spiegel und schminken sich. Oder Schauspieler z.b. Doch für was eine Maske aufsetzen? Gott hat uns doch so geschaffen wie wir sind und genau so , Natur und ohne Maske, sind wir von Gott geliebt und angenommen. Dieses angenommen sein können wir alle nur von unserem Schöpfer erfahren, denn niemand anderes auf der Erde liebt dich mit dieser unendlichen Liebe die ER hat, für DICH!  Wenn wir diese bedingungslose Liebe und das angenommen sein in uns aufnehmen und auch glauben , so können  wir getrost und ohne versteck auch mit einem Pickel oder Leberfleck im Gesicht vor unsere Mitmenschen treten und wissen : ich bin geliebt und angenommen , so wie ich bin, von Gott, meinem Vater .

Jesus, lass mich an deine bedingungslose Liebe und das du mich auch mit einem Schönheitsmakel annimmst, jeden Tag neu glauben und erfahren. Amen.

Jesus segne euch +++

Mittwoch, 4. Januar 2017

Leuchtturm

Gedanken:
Wir brauchen Fixpunkte, Leuchttürme und Wegweiser auf unserem Lebensweg. Das ist lebenswichtig, wenn wir zu einem Ziel gelangen wollen, das jenseits von Zufall und Beliebigkeit ist. Die Jünger haben das alles gefunden.
Marc Platten, Pfarrer

Gebet:
Herr, lass uns nicht gleich verwerfen, was wir nicht begreifen. Gib uns Mut, dem Neuen zu begegnen, Geduld, das Fremde zu begreifen, und Weisheit, das Gute anzunehmen, das dort gefunden werden kann, wo wir es am wenigsten erwarten.
William Penn, Quäker

Wir alle brauchen einen Leuchtturm auf unseren Lebensweg. Als Leuchtturm können wir z.b. das Licht Jesu nehmen. Es leuchtet uns den Weg in der Dunkelheit uns zeigt uns den Weg. Dieses Licht Ist wichtig damit wir nicht in die irre laufen oder nicht  in den Graben fliegen, was passieren kann wenn wir im dunkeln laufen. Als Wegweiser können wir Jesus vertrauen und seine Hand nehmen wenn wir vor Abzweigungen stehen, dann ist dieser Weg kein Zufall sondern führt dich zum Ziel.

Jesus, nimm mich an deine Hand und zeige mir den Weg den ich gehen soll. Amen.

Jesus segne und schütze euch +++

Dienstag, 3. Januar 2017

Leben

Gedanken:
Wir stammen von Gott ab, schreibt Johannes. Das heißt: Auch wir tragen Züge, tragen Spuren Gottes in uns und mit uns. Der Ursprung unseres Lebens liegt in Gott und ist für immer auch mit Ihm verbunden - so sehr, wie Kinder immer Kinder ihrer Eltern sein werden.
Detlef Häusler, Pfarrer

Gebet:
Wir sind deine Kinder, Gott, und tragen die Zeichen deiner Schönheit an uns. Lass uns dem trauen, was deine Liebe uns zutraut.

So wie die Kinder immer die Kinder der Eltern sein werden, so sind auch wir für IMMER und seit je her Kinder des himmlischen Vaters und unseres Schöpfers, der DICH ins Leben rief weil er dich wollte und liebt . Wir alle tragen Gott und etwas von unseren Schöpfer im Herzen, nämlich seine LIEBE, denn Gott ist die Liebe und von ihm kommt sie. Gott legt mir grade diesen Satz ins Herz: “Schon vor der Erschaffung der Welt habe ich DICH geliebt , ich habe DICH bei deinem Namen gerufen, DU bist MEIN !“ und so dürfen wir sicher sein das Gott in und mit seiner unermesslichen Liebe für immer mit uns verbunden ist. 

Danke mein geliebter Vater, das ich für IMMER DEIN GELIEBTES KIND BIN. Amen.

Jesus segne dich, du über alles geliebtes Kind des himmlischen Vaters +++

Montag, 2. Januar 2017

Hingabe

Gedanken:
Die Vergangenheit gehört dem göttlichen Erbarmen, die Zukunft der göttlichen Vorsehung. Was mich kümmert und fordert ist das Heute. Und dieses Heute gehört der Gnade Gottes und der Hingabe meines guten Willens.
Franz von Sales, Ordensgründer

Gebet:
Lass uns heute Baumeister an deinem Weg sein. Vielleicht ist es nur ein Stein, den wir verlegen, oder ein Ast, den wir aus dem Wege räumen. Aber dafür lass uns bereit sein, Gott.

Hmmmmmm, Komm, Hl. Geist !!!!

Hingabe an Gott, das erfordert guten Willen und vertrauen auf Gott. Wenn wir unser Leben und unsere Zukunft in Gottes Gnade und sein Herz legen, so müssen wir das erst mal wollen und nicht aus muss tun und auf Gott vertrauen. Mit dieser daraus resultierenden Hingabe geben wir Gott dann die Möglichkeit uns mit gnaden zu überschütten und können uns so von seiner wundervollen Vorsehung führen lassen.

Geliebter Vater, bitte öffne unsere Herzen und mach uns bereit, mit vollkommener Hingabe dir unser heute und unser Leben zu geben. Amen.

Jesus segne und schütze euch +++

Sonntag, 1. Januar 2017

Zeit

Gedanken:
An Maria, wie sie uns der Evangelist Lukas schildert, bewundere ich die innere Ruhe. Unser Christsein ist lebendig, wenn beides darin seinen Platz hat: das Tun und das Lassen, das Engagement und die Besinnung, die Aktion und Kontemplation, das Beten und Arbeiten. Sich zurückziehen zum Nachdenken und Beten, Zeiten einplanen, um zur Ruhe zu kommen - braucht es das nicht gerade heute in unserer lauten und hektischen Zeit? Nehmen wir uns im neuen Jahr Zeit für Gott und sein Wort, für das Gebet und den Gottesdienst, aber auch für unsere Mitmenschen - den Ehepartner, die Kinder, die Arbeitskollegen, die Nachbarn und Freunde, unsere Alten und Kranken! Und noch etwas: Maria schaut bei der Krippe auf das Jesuskind - haben auch wir im Alltag immer ein Auge für die Mitte unseres Lebens, für das Wesentliche, das Jesuskind als Sinn und Ziel unseres Lebens!
Dr. Ägidius J. Zsifkovics, Bischof von Eisenstadt

Gebet:
Aus deiner Hand nehmen wir dieses neue Jahr. voller Hoffnung und Zuversicht. Schenke uns, dass alles seinen Platz findet: Stille und Bewegung, Sehnsucht und Erfüllung.

Nehmen wir uns auch im neuen Jahr Zeit auf Jesus zu schauen, Zeit für IHN, Gebet , unsere Mitmenschen, Zeit meine Impulse zu lesen ;-). Wie sehr würden sich z.b. alte Menschen die alleine und vergessen sind im Altenheim über einen Besuch von dir freuen, wie sehr freut sich eine Kollegin, Freund, ... auf ein offenes Ohr und Herz oder ein tröstendes Wort von dir. So schauen wir gleichzeitig auf Jesus, der gegenwärtig ist und sich freut das du für IHN da bist und sein Herz an deines drückst.

Jesus, in dein Herz und in deinen heiligen Wunden lege und berge ich uns und alles was du  bereit hältst für mich und mir schenken möchtest. Lass mich jeden Tag neu Zeit für dich und meine Mitmenschen haben. Amen.

Jesus segne und beschütze euch und euch allen ein segensreiches, frohes, gesundes und gnadenreiches neues Jahr mit einem nochmaligem herzlichen vergelts Gott +++