Samstag, 7. April 2018

Fasten und Gebet

Gedanken:
Gerade jetzt, in dieser unserer zerrissenen und verwundeten Welt, ist es notwendig, zu dieser Solidarität der Tat zurückzukehren, zur selben konkreten Großzügigkeit, die auf den Zweiten Weltkrieg folgte, denn – wie Robert Schuman sagte – “Der Friede der Welt kann nicht gewahrt werden ohne schöpferische Anstrengungen, die der Größe der Bedrohung entsprechen.“
Papst Franziskus

Gebet:
Nimm, Herr, und empfange meine ganze Freiheit, mein Gedächtnis, meinen Verstand und meinen ganzen Willen, all mein Haben und Besitzen. Du hast es mir gegeben; dir, Herr, gebe ich es zurück. Alles ist dein, verfüge nach deinem ganzen Willen. Gib mir deine Liebe und Gnade, denn dies genügt mir.
Ignatius von Loyola, Ordensgründer

Setzen wir uns für den Frieden in der Welt ein und beten oder fasten wir auch dafür, denn kein Gebet ist umsonst. Mit Gebet und Fasten können wir sogar Kriege und Naturkatastrophen verhindern. 

Herr, lass uns den Frieden dieser Welt nicht vergessen und uns dafür einsetzen. Amen 


Jesus segne und schütze euch +++

Freitag, 6. April 2018

Rettende Hand

Gedanken:
Wenn wir unseren Blick nur darauf richten, was uns Angst macht und bedroht, besteht die Gefahr, dass wir “untergehen“. Wenn wir aber auf Gott schauen, der uns in Jesus seine Hand entgegenstreckt, dann werden wir gerettet, der Sturm kann sich legen, die Angst ist überwunden.
Walter Mückstein, Pfarrer

Gebet:
Zwischen Schatten und Licht, Herr, suchen wir nach Zuversicht. Unsere Erwartungen gehen oft ins Leere. Hilf uns verstehen und lass uns aufbrechen wie die Jünger von Emmaus: mit Freude und brennenden Herzen. 

Betrachten wir hierzu Petrus der über das Wasser geht. Er schaut auf Jesus und kann sogar auf dem Wasser gehen, weil er sich im Hinblick auf Gott beschützt weiss. Doch in einem Moment bekommt er Angst, verliert Jesus aus den Augen und geht unter. Doch Jesus reicht ihm die Hand. So reicht auch Jesus uns immer die Hand und zieht uns aus der Tiefe und der Angst hervor, denn er lässt uns aus Liebe nicht untergehen. 

Danke Jesus das du mir täglich deine rettende Hand reichst. Amen 


Jesus segne und behüte euch +++

Donnerstag, 5. April 2018

Auferstanden

Gedanken:
Nicht kirchliche Stubenhocker sollen wir sein, sondern Sendboten des Auferstandenen, Jünger, die sich nach Jerusalem aufmachen, in die Stadt mit all ihren Gegensätzen und Problemen, ihrer Hektik und ihrer Unruhe, ihrem Spott und ihrem Unglauben – ja, dort will uns der Herr sehen. Dort sollen wir sagen: Der Tod hat nicht das letzte Wort, denn er, Christus, ist wahrhaft auferstanden!
Dr. Joachim Wanke, em. Bischof von Erfurt

Gebet:
Wir sind Zeugen eines anderen Lebens, einer anderen Zeit – und wissen es nicht. Du machst uns zu Zeugen einer Hoffnung, die wir kaum ahnen. Gib uns den Mut zu sprechen, wofür wir keine Worte haben.

Bleiben auch wir nicht in der Stube sondern geben Zeugnis, lasst uns zeugen seiner Liebe und Gnade sein. Mit Jesus können wir alle Hektik, Spott und Unruhe tragen, gestützt von seiner Liebe. Wir werden nicht sterben sondern ewiges Leben haben, denn Christus ist auferstanden. 

Danke Jesus das du auferstanden bist. Amen 


Jesus segne und behüte euch +++ 

Mittwoch, 4. April 2018

Größe

Gedanken:
Wir brauchen die Offenheit Gottes, die uns konkret im österlichen Christus begegnet, mit seinen geöffneten Wundmalen, aus denen uns sein Auferstehungsgeist entgegenströmt, um atmen zu können, um etwas von der Weite und Größe Gottes in unsere kleinen und engen Verhältnisse hineinzuholen.
Joachim Kardinal Meisner

Gebet:
Auf dich, Herr, können wir vertrauen. Du bist ein Gott, der nah bleibt. Lehre auch uns, uns selbst treu zu bleiben und die Menschen zu sein, die wir sind und als die du uns gewollt hast und liebst.

Gott ist unfassbar groß. Ein kleines Zeichen seiner Größe gibt er uns in der Auferstehung. Seine Wundmale bleiben auch nach seiner Auferstehung sichtbar, um uns in diese Tiefe und Größe seiner Liebe, Barmherzigkeit und Gnade zu führen. 

Deine Größe oh Herr ist unbeschreiblich und unfassbar, gepriesen bist du in Ewigkeit. Amen 

Jesus segne und schütze euch +++

Dienstag, 3. April 2018

Aufstehen

Gedanken:
Wir müssen nicht nur beim Fall unter unserem persönlichen Kreuz immer wieder aufstehen; wir können es auch, so wir uns ganz Gott überlassen. An Ostern geschieht das Unerwartete, das uns erschreckt und erstaunen lässt, das nicht einzuordnen ist.
Irmela Mies-Suermann

Gebet:
Herr, so bitte ich dich heute: Gib mir einen reinen Sinn, damit ich dich erblicken kann, einen demütigen Sinn, dass ich deine Stimme im Vielerlei erlausche, schenke mir einen liebenden Sinn, dass ich dich im anderen erkenne, und einen gläubigen Sinn, dass ich in dir bleiben kann.
Nach Dag

Nicht immer ist das Leben Schokolade und Honig. Wir alle müssen mal den bitteren Kelch trinken. Und wir dürfen dann auch fallen. Doch bleiben wir liegen oder lassen wir uns helfen von Gott wieder aufzustehen? Egal wie oft wir fallen, ER wird uns die Kraft geben wieder aufzustehen bis er uns ein Ostern schenkt, die Auferstehung, die Gnaden die wir dafür tapfer getragen haben 

Danke Jesus, das du mir immer wieder die Kraft Gibst unter dem Kreuz wieder aufzustehen. Amen 

Jesus segne und behüte euch +++


Lg aus Medugorje sind grade angekommen 

Montag, 2. April 2018

Erkennen

Gedanken:
Die Bibel erzählt viele Geschichten vom Davonlaufen und Bleiben. Eine davon spielt nach der Hinrichtung Jesu. Als es darauf ankam, Farbe zu bekennen, blieben nur die Frauen. Die Männer, seine Jünger, liefen davon. Zwei dieser Jünger liefen nach Emmaus und sprachen unterwegs über alles, was geschehen war, über ihre enttäuschten Hoffnungen auf den Messias. Auf dem Weg begegneten sie einem Unbekannten, der sich in ihr Gespräch einmischt. Er bleibt und isst mit ihnen. Beim gemeinsamen Mahl, so wird erzählt, fällt es ihnen wie Schuppen von den Augen: Es war der auferstandene Jesus, der bei ihnen blieb. Seit dieser wunderbaren Geschichte wissen wir, dass er bei uns bleibt. Seit dieser grundlegenden Geschichte wissen wir auch, wo wir bleiben können, wenn es zum Davonlaufen ist.
Otto Georgens, Weihbischof in Speyer

Gebet:
Ach, Herr, lehre uns zu bleiben, wo wir nötig sind, schenke uns die Fähigkeit, einer Bitte zu entsprechen, standhaft zu sein, wo wir wirklich gebraucht werden.

Bitten wir Jesus das er auch uns die Augen öffnet das wir erkennen das Jesus immer bei uns ist und mit uns alle Wege geht.

Jesus, danke das du immer bei mir bist weil du mich unendlich liebst. Amen

Jesus segne und schütze euch +++

Sonntag, 1. April 2018

Frohe Ostern

Gedanken:
Wir sollen heute einander sagen: Christus ist auferstanden! Wie ist das für uns, wenn uns gesagt wird: Christus ist auferstanden! Was bewegt sich da in unseren Herzen, in unserem Leben? Ostern hat einen Sinn, wenn wir neue Menschen werden. Osterputz ist angesagt. Osterputz, weil der Auferstandene alles neu macht. Wo fängt dieser Osterputz an? In meinen Gedanken. Die ganzen bösen Gedanken müssen wir aus dem Haus rausfegen. Das muss raus! Dann sind wir österliche Menschen. Aber es gibt viele Vorurteile in unserem Kopf, in unserem Herzen und in unserem Reden. Wir dürfen nicht mit Vorurteilen durch die Welt gehen. Wie schaffen wir das? Es ist ein Kampf und es ist nicht leicht. Aber es ist möglich. Weil Christus auferstanden ist und weil er mitten unter uns ist und uns persönlich anspricht.
Christoph Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien

Gebet:
Alles kann neu werden, Herr, so wie du neu in unser Leben trittst. Schenke uns ein Lachen, heiter und aus tiefster Seele, das die Dunkelheiten und Zerstörungen hinwegweht. Du machst uns neu.

Putzen auch wir unser Herz, schmeißen wir alles unnötige raus das nur noch Jesus mit seiner Herrlichkeit und Liebe Platz hat 

Jesus, komm in mein Herz und wasche es rein damit es zu einem Herzen reiner Liebe wird. Amen 


Ein frohes und gesegnetes Osterfest. Halleluja Jesus lebt ❤️🙏 +++