Sonntag, 22. Januar 2017

Meer

Gedanken:
Als Jesus Petrus und dessen Bruder Andreas in seine Nachfolge rief, benutzte er das Bild des Menschenfischers. In diesem Bild zeigt uns Jesus nicht nur die Aufgabe der beiden Apostel, sondern auch die Aufgabe des Priesters. Papst Benedikt erklärte: „Wir Menschen leben entfremdet, in den salzigen Wassern des Leidens und des Todes; in einem Meer des Dunkels ohne Licht. Das Netz des Evangeliums zieht uns aus den Wassern des Todes heraus und bringt uns ans helle Licht Gottes, zum wirklichen Leben. ... Dazu sind wir da, den Menschen Gott zu zeigen. Und erst wo Gott gesehen wird, beginnt das Leben richtig. Erst wo wir dem lebendigen Gott in Christus begegnen, lernen wir, was Leben ist.“ Mit dem Netz des Evangeliums soll der Priester die Menschen hineinziehen in das Licht und Leben Gottes, das heißt in die Gegenwart Gottes.
Friedrich Kardinal Wetter, em. Erzbischof von München und Freising

Gebet:
Ich möchte andere einladen zum Leben, das du, Gott, schenkst, ich möchte mein Herz öffnen, damit sie das ihre auch öffnen können und wir miteinander neue Wege zu dir entdecken.

Stellen wir uns ein Meer vor in dem wir hilflos fast untergehen und Jesus der in einem Boot auf uns zufährt, die Hand ausstreckt und uns aus dem Meer zieht. Himmel und Erde werden vergehen aber meine Worte werden nicht vergehen (Matthäus 34, 25). Das Boot dürfen wir als das Ev. Und Gottes Wort sehen. Und so wie seine Worte nicht vergehen, werden wir im Boot des Wortes Gottes mit Jesus auch niemals untergehen, wenn wir uns täglich Zeit für sein Wort nehmen.

Wer Interesse an hilfreichen Impulsen zum Tagesevangelium hat bitte bei mir melden

Jesus, lass mich jeden Tag Zeit finden für dich und dein Wort damit ich im Schutz des Bootes bin. Amen

Jesus segne und behüte euch +++

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