Donnerstag, 2. Februar 2017

Glaube

Gedanken:
Müsste nicht eine junge Mutter geradezu depressiv werden bei einer solchen Ansage des alten Mannes über ihr Schicksal, demzufolge ihr ein Schwert durch die Seele dringen würde? Könnte denn nicht die hehre Botschaft der greisen Beter über das Kind das junge Paar dazu veranlassen, entweder ungläubig mit dem Kopf zu schütteln oder auszuflippen, oder wenigstens verwirrt zu sein, zumindest aber genauer nachzufragen? Aber mehr, als dass sie das tun, was nach dem Gesetz des Herrn vorgeschrieben ist, und dann nach Hause zurückkehren, wird nicht von ihnen berichtet. Das ist das Evangelium, das uns heute verkündet wird. Maria und Josef - so lautet die Botschaft in ihrem Kern - gehen demütig, gehorsam und mutig den vor ihnen liegenden Herausforderungen entgegen, die nur im Glauben vollzogen und bestanden werden können.
Dr. Konrad Zdarsa, Bischof von Augsburg

Gebet:
Gott, lass uns Freuden und Lasten, Hoffnungen und absehbare Probleme im Vertrauen auf dich auf uns nehmen. Wir wissen nicht um das Ende, das in all dem liegt, aber wir wissen, dass du es zu einem guten Ausgang führen wirst.

Der Glaube und Gottes Wort, für mich immer wieder eine Kraftquelle, wie es für Josef und Maria war. In meinem eigenen leben kann ich sagen das ich immer die steilen und ohne Gottes Hilfe unerreichbaren Gipfelspitzen, z.b. die schmerzen und das leid vgl.bar mit Der Prophezeiung Simeons an Maria; nur durch den Glauben und im innigen Gottvertrauen gehen konnte. Machen wir es wie Maria und Josef; nehmen wir demütig das schwere an; er wird uns NIE alleine lassen.

Danke Jesus; das du mir immer ganz nah bist, ganz besonders wenn es schwer ist. Amen.

Jesus segne und behüte euch +++

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