Gedanken:
Jesus ging zu Simons Schwiegermutter, einer schwerkranken Frau. Er wartet nicht, bis sie kommt, sondern er macht sich auf den Weg zu ihr hin. Er fasste sie an der Hand: Jesus hat keine BerĂŒhrungsĂ€ngste, er kommt, sieht, was nötig ist, und fasst an. Dieses spĂŒrbare Signal an die schwache Frau ist schon unendlich viel wert. Sie weiĂ, da ist jemand, der fĂŒr mich da ist, auf den kann ich zĂ€hlen. Er richtete sie auf: Jesus geht zu der Frau, reicht ihr seine Hand und gibt ihr so neue Kraft. Er richtete sie auf, das heiĂt doch, sie kann wieder aufrecht leben, er macht sie wieder so stark, dass sie ab sofort als Mensch gut leben kann. Das ist unsere Frohe Botschaft, die wir voll Freude weitererzĂ€hlen wollen: Jesus macht heil, die Begegnung mit ihm richtet auf.
Dr. Gebhard FĂŒrst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Gebet:
Es gibt keine Heiligkeit, Herr, wenn du deine Hand zurĂŒckziehst. Keine Weisheit ist nĂŒtze, wenn du nicht mehr steuerst. Keine Tapferkeit hilft, wenn du nicht mehr schĂŒtzt. Verlassen, sinken wir unter und gehen zugrunde. Kommst du, dann richten wir uns auf und leben. UnbestĂ€ndig sind wir, aber durch dich werden wir fest.
Thomas von Kempen, Mystiker
Auch uns berĂŒhrt Jesus und richtet uns auf, schenkt uns neue Kraft zum aufstehen wenn wir krank oder schwach sind.
Danke Jesus das du mir deine Hand reichst und mir Kraft schenkst. Amen
Jesus segne und schĂŒtze euch +++
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