Samstag, 2. Februar 2019

Lobpreis

Gedanken:
Lukas fĂĽgt zwischen dem Eintritt in den Tempel und dem Aufbruch nach Nazaret die Begegnung mit dem hochbetagten Simeon ein: „… und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfĂĽllen, was nach dem Gesetz ĂĽblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme …“ Liebevoller kann man eine solche Szene der Begegnung zwischen „dem alten, gottesfĂĽrchtigen Mann“ und „dem Neugeborenen“ kaum schildern. Das Erste Testament und das Zweite Testament werden dadurch miteinander verbunden. Sie treten durch den Lobpreis des weisen Simeon – und der gottesfĂĽrchtigen Hanna   – in einen Dialog. Das Staunen ĂĽber diesen Lobpreis bei den Eltern war groĂź. Noch mehr staunten sie wahrscheinlich ĂĽber den von Simeon angekĂĽndigten Lebensbogen von Jesus, dessen Tod Maria ein Schwert durch ihre Seele einst dringen lässt. 
Hannelore Jäggle, Dipl.-Pädagogin

Gebet:
Wir staunen zu selten, Gott, nicht ĂĽber unser Leben und nicht ĂĽber das der andere, nicht ĂĽber die ĂĽberraschenden Botschaften und nicht ĂĽber die Wunder des Alltags. Lass uns von Simeon lernen, auf das Wunder zu warten und es mit offenen Augen und Herzen zu bestaunen.

Beschenken wir den Herrn wie Simon und Hannah ihn beschenkt haben mit Lobpreis, zum Dank fĂĽr unseren geliebten Jesus 

Vater, dich will ich allezeit loben und Preisen. Amen 


Jesus segne und behĂĽte euch +++

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