Gedanken:
Lukas fügt zwischen dem Eintritt in den Tempel und dem Aufbruch nach Nazaret die Begegnung mit dem hochbetagten Simeon ein: „… und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme …“ Liebevoller kann man eine solche Szene der Begegnung zwischen „dem alten, gottesfürchtigen Mann“ und „dem Neugeborenen“ kaum schildern. Das Erste Testament und das Zweite Testament werden dadurch miteinander verbunden. Sie treten durch den Lobpreis des weisen Simeon – und der gottesfürchtigen Hanna   – in einen Dialog. Das Staunen über diesen Lobpreis bei den Eltern war groß. Noch mehr staunten sie wahrscheinlich über den von Simeon angekündigten Lebensbogen von Jesus, dessen Tod Maria ein Schwert durch ihre Seele einst dringen lässt.
Hannelore Jäggle, Dipl.-Pädagogin
Gebet:
Wir staunen zu selten, Gott, nicht ĂĽber unser Leben und nicht ĂĽber das der andere, nicht ĂĽber die ĂĽberraschenden Botschaften und nicht ĂĽber die Wunder des Alltags. Lass uns von Simeon lernen, auf das Wunder zu warten und es mit offenen Augen und Herzen zu bestaunen.
Beschenken wir den Herrn wie Simon und Hannah ihn beschenkt haben mit Lobpreis, zum Dank fĂĽr unseren geliebten Jesus
Vater, dich will ich allezeit loben und Preisen. Amen
Jesus segne und behĂĽte euch +++
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