Freitag, 19. April 2019

Liebe

Gedanken:
Wenn wir das Kreuz und den Gekreuzigten so anschauen, dann sehen wir ein zutiefst menschliches Bild. Wir sehen den Menschen in seiner Zerbrechlichkeit und Erbärmlichkeit, aber auch in seiner Würde und Größe. Denn wir dürfen in dem Gekreuzigten nicht nur den Menschen sehen, der schicksalhaft dem Leid unterworfen ist, sondern auch denjenigen, der sich bewusst für die anderen einsetzt, der sich in diesem Sinn festnageln lässt, der es aushält, um der anderen willen von Menschen ausgegrenzt, belächelt oder gar beschimpft zu werden … Am Ende aber, und das ist der Grund unserer Hoffnung, sehen wir als Christen im Gekreuzigten mehr als einen Menschen. Wir erkennen in ihm Gott selbst, der aus Liebe zu uns Mensch geworden ist, in allem uns gleich wurde und sich für uns hingegeben hat.
Dr. Stephan Ackermann, Bischof von Trier

Gebet:
Heiliges Schweigen umhüllt uns, Vater. Wir wissen um diesen Tod und um das viele ungerechte und unbegreifliche Sterben. Vor dich tragen wir unseren Schmerz. Wir erhoffen deine Hilfe. Denn auch heute bleibst du uns nah.

Danken wir Jesus das er am Kreuz für uns sein Leben hingab, schauen wir schweigend und betrachtend auf Jesus am Kreuz.

Danke Jesus für deine Liebe die so unbegreiflich ist das du dein Leben für mich gibst. Ich liebe dich. Amen

Einen gesegneten Karfreitag +++

Keine Kommentare:

Kommentar posten