Gedanken:
Nach dem ersten groĂen Fischzug sagte Petrus zu Jesus: ""Geh weg von mir, ich bin ein sĂŒndiger Mensch!"" (Lk 5,8) Jesus wusste, worauf er sich mit ihm einlĂ€sst und hat ihn trotzdem berufen. Jetzt hat Petrus seine Grenzen selbst erlebt und muss ernĂŒchtert sagen: ""Ich habe nichts, was mich und andere satt macht. Ich habe nichts, was vor dir bestehen kann."" Aber Jesus fĂŒhrt ihn dahin, dass er nach dem zweiten groĂen Fischzug sagen kann: ""Herr, du weiĂt, dass ich dich liebhabe!"" (V. 15-17) Mehr braucht Petrus nicht. DafĂŒr dienen alle Erfahrungen. Das ist das Ziel fĂŒr jeden Weg, den Jesus mich fĂŒhrt. DafĂŒr hat Jesus sich hier offenbart. Damit Petrus zu Jesus sagen kann: ""Ich habe dich lieb!"" Wo muss Jesus mich hinfĂŒhren, damit ich ihn ganz neu lieben lerne?
Olaf Wahls, Gemeinschaftspastor
Gebet:
Wir bitten dich um Vertrauen, um die wunderbare FĂ€higkeit, noch etwas zu erwarten, auch wenn wir meinen, am Ende des Wegs zu stehen. Wandle unseren Zweifel in Staunen: So bist du Gott, anders, gröĂer, unfassbar, liebevoll und uns nah wie niemand in unserem Leben.
Lassen wir uns von Jesus gerade in der Leere neu fĂŒllen und beschenken, damit er wie Petrus uns die FĂŒlle der Gnade schenken kann
Jesus, erfĂŒlle die Leere mit deiner Liebe und Gnade. Amen
Jesus segne und behĂŒte euch +++
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