Sonntag, 1. Juli 2018

Talita kum

Gedanken:
Vier Worte sind in der aramäischen Muttersprache Jesu überliefert, die alles von ihm sagen: Abba, Vater – ich komme ganz von dir her und gehe vertrauend auf dich zu, in deine Hände lege ich meine Armut. Eli, Eli – warum bin ich so verlassen, warum bist du so fern, warum kann ich mich nur noch auf dich hin verlassen? Und aus der Kraft dieses Gottesbezuges ist er den Menschen zugetan: Effata – tu dich auf; talita kum – steh auf, richte dich auf ... Und er befahl, dem Mädchen zu essen zu geben (Mk 5,43). Christentum als aufrichtende Kraft. Jesus ist nicht spirituell, programmatisch, sondern einladende, verwandelnde Gegenwart dieses Gottes mitten unter uns. Wie einfach wäre ein solches elementares Christentum! Warum nur machen wir es uns so schwer?
Prof. Dr. Elmar Salmann OSB

Gebet:
Richte mich auf, wenn ich den Mut verliere, du, von dem ich herkomme und zu dem ich gehe. In deine Hände lege ich das, was ich bin und werden kann.

Talita kum sagt auch Jesus uns wenn wir nicht mehr weiter wissen, steh auf, habe vertrauen, habe Mut weiterzugehen mit mir. 

Abba lieber Vater, dir will ich ganz vertrauen und immer wieder aufstehen. Amen 

Jesus segne und behüte euch +++


Keine Kommentare:

Kommentar posten