Sonntag, 25. August 2019

Nummer eins

Gedanken:
Jesu Gerichtsworte sind ein Dienst, der für uns so wichtig ist, wie die Botschaft von der voraussetzungslosen Barmherzigkeit Gottes. Mit einer gewissen Verwegenheit möchte ich behaupten: Jesus hat alles andere lieber getan, als so zu sprechen wie in diesem Ev. Aber er wusste, dass er so sprechen musste, wenn das, was er über Gottes Barmherzigkeit zu sagen hatte, nicht sinnlos werden sollte. Erst wer wenigstens ahnt, wie wenig er vor Gott Grund hat, selbstzufrieden zu sein, – erst der- oder diejenige kann auch spüren, was es bedeutet, zu ebendiesem Gott trotzdem „Vater“ sagen zu dürfen, weil der einen nicht einmal in der ärgsten Schuld fallen lässt, wo immer sich in einer Seele nur ein Funken Reue rührt. Darum sind auch noch die ernsten und die ernstesten Worte Jesu frohe Botschaft.
Prof. Dr. Dr. Klaus Müller, Theologe

Gebet:
Fülle mich heute mit deiner Liebe, mein Herz bis an die Grenze mit deiner Hoffnung.

Hören auch wir auf die mahnenden Worte Jesu im heutigen Ev., bitten wir Jesus das er uns davor bewahrt die ersten und die besten sein zu wollen. Die erste Stelle gehört Gott!

Jesus, bewahre mich davor die Nummer eins sein zu wollen. Amen

Jesus segne und schütze euch +++

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